Forscher warnen vor falschen Erinnerungen in Lundells Kindheitserzählung

In der SVT-Dokumentarserie 'Hatet' berichtet Joakim Lundell von Erinnerungen an schwere Kindesmisshandlungen, die im Alter von 31 Jahren wieder auftauchten. Gedächtnisforscher heben Risiken falscher Erinnerungen in diesem Prozess hervor. Die Serie hinterfragt Beweise in Tagebüchern und löst Debatte über verdrängte Erinnerungen aus.

Der SVT-Journalist Bo-Göran Bodin, aufgewachsen in Rengsjö in Hälsingland, hat die dreiteilige Dokumentarserie 'Hatet' produziert. Sie dreht sich um den Streit zwischen den YouTube-Stars Joakim Lundell und Christofer Berg, sowohl in sozialen Medien als auch privat. Ein Schwerpunkt ist Lundells Autobiografie über seine schwierige Kindheit, in der er beschreibt, wie Erinnerungen an Misshandlungen Monate vor dem Schreiben des Buches wieder hochkamen.

Gedächtnisforscher warnen, dass der Prozess der späten Erinnerungsrückkehr ein hohes Risiko für falsche Erinnerungen birgt. Ein Professor erklärt, dass es keine wissenschaftliche Grundlage für das Konzept verdrängter Erinnerungen gibt. Die Dokumentation prüft, ob Beweise für diese Erinnerungen in Kindheitstagebüchern existieren.

Die Debatte um die Serie ist geteilt. Manche sehen sie als legitime Überprüfung von Prominentengeschichten, andere halten sie für einen Bärendienst gegenüber misshandelten Kindern. Bodin betont in Interviews die Wichtigkeit von Faktennähe und Unparteilichkeit in der SVT-Berichterstattung. Die Serie erregt seit ihrer Premiere am 16. Dezember 2025 große Aufmerksamkeit.

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