Die südafrikanische Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (SAMWU) hat die Regierung dazu aufgerufen, das Finanzierungsmodell für Kommunen grundlegend zu reformieren, da das derzeitige System die Dienstleistungsbereitstellung nicht ausreichend unterstütze.
Die South African Municipal Workers’ Union (SAMWU) erklärt, dass die Sanierung der Kommunalverwaltung eine vollständige Überarbeitung des kommunalen Finanzierungsmodells erfordere.
Die Gewerkschaft argumentiert, dass sich Gemeinden zu sehr auf die Einnahmen von Einwohnern stützten, während Misswirtschaft und Korruption die Dienstleistungsbereitstellung weiterhin untergrüben. Die SAMWU betont, dass die Einbehaltung von Geldern und Sparmaßnahmen die Krise nicht lösen würden, und fordert die Regierung auf, die systemischen Herausforderungen anzugehen, vor denen die Kommunen stehen.
Der Generalsekretär der Gewerkschaft, Dumisane Magagula, sagte: „Was sich ändern muss, ist das Finanzierungsmodell der Kommunalverwaltung. Derzeit trägt das Modell nicht zur Dienstleistungsbereitstellung bei. Es versetzt Gemeinden nicht in die Lage, Dienstleistungen zu erbringen. Das Finanzierungsmodell sollte sich nicht zu einseitig auf die Beiträge der Einwohner stützen.“
Unterdessen hielt die SAMWU am Donnerstag einen nationalen Aktionstag ab, um auf Probleme aufmerksam zu machen, die Beschäftigte im Kommunal- und Wassersektor betreffen, darunter die Finanzierung der Kommunalverwaltung, Löhne, Auslagerungen und Arbeitsbedingungen.