Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte, dass es keine Gründe für eine Erhöhung des Tortilla-Preises ab dem 15. April gebe, ungeachtet der Ankündigung des Nationalen Tortilla-Rates über einen Anstieg um zwei bis vier Pesos. Sie wies Landwirtschaftsminister Julio Berdegué an, sich mit den Erzeugern zu treffen, um die Situation zu prüfen. Die Preise variieren regional stark, wobei der nationale Durchschnitt bei 24,18 Pesos pro Kilo liegt.
In ihrer Pressekonferenz vom 14. April betonte Sheinbaum, dass die Getreidepreise wie für Mais auf einem historischen Tiefstand seien, was die Argumente für die Preiserhöhung entkräfte. 'Es gibt keinerlei Grund für eine Erhöhung des Tortilla-Preises, da der Preis für Mais auf dem niedrigsten Stand der Geschichte ist', erklärte sie. Homero López, Präsident des Nationalen Tortilla-Rates, erläuterte, dass die Erhöhung auf eine dreijährige Phase ohne Anpassungen sowie auf Kosten für Gas, Löhne, Ersatzteile und Abfallentsorgung zurückzuführen sei, nicht nur auf Mais. Er merkte an, dass der Einfluss des Mehlpreises minimal sei, etwa 25 Centavos, und jeder Erzeuger den Anstieg auf Basis lokaler Bedingungen festlegen werde, wobei dieser in Gebieten mit niedrigen Preisen höher ausfallen könne. Daten des SNIIM vom 13. April zeigen Diskrepanzen: 33,29 Pesos in Mexicali, Baja California; 15,75 in Xalapa, Veracruz; und 21,27 bis 21,72 in Mexiko-Stadt. Álvaro López Ríos von der Nationalen Union der Landarbeiter kritisierte angebliche Preisabsprachen mit Firmen wie Maseca und forderte direkte Käufe bei den Erzeugern. Mexiko importierte von Januar bis Februar 2026 3,95 Millionen Tonnen Mais, 11 % mehr als im Vorjahr.