Südafrika hat bei virtuellen Vermögenswerten und öffentlich-privaten Partnerschaften hohe Compliance-Werte erzielt, während die Financial Action Task Force ihren Fahrplan 26-28 vorantreibt.
Die FATF hat am 2. Juli unter dem Vorsitz des Vereinigten Königreichs, geleitet von Giles Thomson, den Fahrplan 26-28 gestartet. Die Initiative setzt drei Prioritäten: Betrugsprävention, eine bessere Umsetzung des risikobasierten Ansatzes und einen verbesserten Informationsaustausch zur Bekämpfung von Finanzkriminalität. Südafrika unterzieht sich derzeit der 5. Runde der gegenseitigen Evaluierung durch die FATF, die Anfang dieses Jahres begann und 2027 endet. Im gezielten Update der FATF vom Juli 2026 erhielt das Land für den Bereich virtueller Vermögenswerte die Bewertung „weitgehend konform“. Beamte wiesen darauf hin, dass die integrierte Anti-Geldwäsche-Taskforce Südafrikas effektiv mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet. Banken werden dazu angehalten, öffentliche Behörden zu konsultieren, bevor sie Maßnahmen bei markierten Konten ergreifen. Diese Maßnahmen stehen im Einklang mit dem Fokus der FATF auf die Rückverfolgbarkeit von Transaktionen, die Regulierung virtueller Vermögenswerte und den sektorübergreifenden Informationsaustausch.