SPD drängt Kandidatin Uta Francisco dos Santos zum Rücktritt in Berlin-Mitte

Der SPD-Kreisverband Mitte fordert die Spitzenkandidatin Uta Francisco dos Santos auf, ihre Kandidatur für das Amt der Bezirksbürgermeisterin niederzulegen. Grund ist ihre langjährige Krankmeldung bei der Senatsfinanzverwaltung seit Sommer 2024. Auch SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach unterstützt diesen Druck.

Der Kreisverband SPD Mitte hat Uta Francisco dos Santos zum Rücktritt gedrängt. Die Kandidatin war auf Platz eins der SPD-Liste für die Bezirksverordnetenversammlung in Mitte gesetzt worden, was sie auch zur Kandidatin für die Bezirksbürgermeisterin machte. Die Nominierung erfolgte am 20. November 2025 auf einer Delegiertenversammlung.

Kreisvorsitzende Annika Klose und Yannik Haan erklärten, ein Festhalten an der Kandidatur sei derzeit nicht verantwortbar. Francisco dos Santos sei seit Sommer 2024 weitgehend krankgeschrieben gewesen, habe aber im Vorwahlkampf aufgetreten. Durch Medienberichte, unter anderem des »Tagesspiegel«, hätten sich schwere Fragen ergeben, da sie nicht transparent mit ihrer beruflichen Situation umgegangen sei.

Francisco dos Santos möchte laut Berichten an ihrer Kandidatur festhalten. Über einen Anwalt ließ sie am Donnerstag mitteilen, sie sei seit Längerem krankgeschrieben. Ein ärztliches Attest bescheinige jedoch, dass ihr ehrenamtliches Engagement, einschließlich der Kandidatur, den Genesungsprozess nicht behindere.

Auch Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat für die Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September, übt Druck aus. »Ich bin mit dem geschäftsführenden Kreisvorstand einer Meinung, dass Uta Francisco dos Santos nicht mehr für das Amt der Bezirksbürgermeisterin kandidieren kann«, sagte er. »Die Aufstellung einer neuen Kandidatur muss nun zügig geklärt werden.«

Einige Berichte deuten darauf hin, dass sie sich zurückzieht, doch dies ist nicht in allen Quellen bestätigt.

Verwandte Artikel

Lars Klingbeil speaks on joint SPD-Union candidate for German presidency, emphasizing unity and a female successor.
Bild generiert von KI

Klingbeil plädiert für gemeinsamen Kandidaten von SPD und Union

Von KI berichtet Bild generiert von KI

SPD-Chef Lars Klingbeil fordert eine gemeinsame Empfehlung der schwarz-roten Koalition für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Er wünscht sich eine Frau im Amt und ist offen für Kandidaten außerhalb der Parteipolitik. Die Wahl soll voraussichtlich im Januar 2027 stattfinden.

Bei der Kommunalwahl in Bayern am 8. März 2026 hat Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD) in München nur 35,6 Prozent der Stimmen erhalten und muss in die Stichwahl am 22. März. Der Grünen-Kandidat Dominik Krause folgt mit 29,5 Prozent, während Clemens Baumgärtner (CSU) auf 21,3 Prozent kam. Reiters Ergebnis wird auf jüngste Kritik an seiner FC-Bayern-Tätigkeit und einem Vorfall im Stadtrat zurückgeführt.

Von KI berichtet

Auf dem Landesparteitag in Büdelsdorf wurde Ulf Kämpfer mit überwältigender Mehrheit zum neuen Landesvorsitzenden der SPD Schleswig-Holstein gewählt. Die Partei plant eine Offensive gegen Ministerpräsident Günther. Selbst das Präsidium war von einer Sache überrascht.

Präsident José Antonio Kast kündigte an, dass Chile seine Unterstützung für die Kandidatur von Michelle Bachelet als UN-Generalsekretärin zurückzieht, und begründete dies mit der mangelnden Erfolgsaussicht aufgrund zersplitterter lateinamerikanischer Kandidaturen. Bachelet bestätigte, dass sie ihren Wahlkampf mit der Unterstützung von Brasilien und Mexiko fortsetzen werde. Die Opposition äußerte ihren Ärger, sprach jedoch keine konkreten Drohungen aus.

Von KI berichtet

Die CDU hat die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz mit 31 Prozent gewonnen und überholt die SPD mit 25,9 Prozent. Wahlsieger Gordon Schnieder soll nun mit dem bisherigen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer über eine Regierungsbildung verhandeln. Eine Große Koalition aus CDU und SPD gilt als wahrscheinlich, da Kooperationen mit der AfD ausgeschlossen werden.

Nach Wahlniederlagen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz tobt in der FDP eine Debatte um die Ablösung von Parteichef Christian Dürr. Junge Liberale und Landespolitiker fordern Konsequenzen. Fünf potenzielle Nachfolger werden diskutiert.

Von KI berichtet

Aurélie Assouline, stellvertretende Bürgermeisterin der Les Républicains im 17. Pariser Arrondissement, kündigte am Samstag an, sich der Kampagne von Sarah Knafo für die Kommunalwahlen 2026 anzuschließen. Sie wird die Liste in ihrem Bezirk anführen und steht damit dem scheidenden Bürgermeister Geoffroy Boulard gegenüber. Dieser Schritt beleuchtet die Spaltungen auf der Rechten im Rennen um das Pariser Rathaus.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen