Nachdem die Pittsburgh Steelers Riley Nowakowski in der fünften Runde des NFL-Drafts 2026 ausgewählt haben, ist eine Debatte darüber entbrannt, ob man das Talent aus Indiana auf die Rolle des Fullbacks festlegen sollte. Analyst Steve Palazzolo äußerte Bedenken, ihn in eine Schublade zu stecken, während Runningback-Coach Ramon Chinyoung Sr. angesichts des Bedarfs auf der Tight-End-Position den vielseitigen Einsatz betonte.
Die Steelers führten Nowakowski, der in der Draft-Berichterstattung zuvor für seine Blockfähigkeiten und sein Potenzial in den Special Teams hervorgehoben wurde, nach einem Trade nach unten in der fünften Runde als Fullback. Dies geschah vor dem Hintergrund von Umstrukturierungen auf der Tight-End-Position: Jonnu Smith wurde entlassen, Connor Heyward verließ das Team in der Free Agency, und man verpflichtete den College-Free-Agent Lake McRee, der laut Berichten von Steelers Depot eher als Receiver denn als Blocker überzeugt. JJ Galbreath rückt aus dem Practice Squad nach. Steve Palazzolo von The 33rd Team äußerte auf 93.7 The Fan Vorbehalte: „Blockender Tight End, Fullback. Wenn er wirklich nur ein Fullback sein soll, gefällt mir das nicht.“ Er sieht Nowakowski eher als Move- oder In-Line-Tight-End sowie als Run-Blocker. Runningback-Coach Ramon Chinyoung Sr. hielt dagegen und betonte den „Smashmouth“-Stil von Trainer Mike McCarthy: „Ich stelle mir die Rolle des Fullbacks so vor, dass er vielseitig einsetzbar ist und dem Team auf verschiedene Weise helfen kann.“ Er betonte den Wert gegenüber festen Rollenbeschreibungen und plant, Nowakowski zusammen mit McRee häufig einzusetzen, um seine beste Rolle in der Offensive und den Special Teams zu finden. Die Tight-End-Klasse im Draft war schnell vergriffen, was Teams wie die Browns überraschte, während Pittsburgh trotz früherer Picks bis zur fünften Runde wartete.