Scouts zählten Eli Heidenreich von der Navy zu den besten verfügbaren Running Backs und oft zu den 200 besten Talenten insgesamt, was die Auswahl der Pittsburgh Steelers in der siebten Runde an 230. Stelle (wie bereits berichtet) zu einem potenziellen Draft-Schnäppchen macht. Der vielseitige gebürtige Pittsburgher könnte sich als Slot Receiver, Special-Teamer und variabler Back in der Konkurrenz zu Jaylen Warren, Rico Dowdle, Kaleb Johnson und Travis Homer einen Platz im Team erarbeiten.
Eli Heidenreich betrat die Bühne des NFL Draft 2026 in seiner Navy-Uniform für einen emotionalen lokalen Moment, aber sein Talent geht laut Steelers-Coach Mike Tomlin weit über seine Wurzeln in Pittsburgh hinaus. „Er bringt echtes Talent mit“, sagte Tomlin und beauftragte Offensive Coordinator Brian Angelichio damit, das Playbook für positionslose Spieler wie Heidenreich anzupassen – in Anlehnung an frühere Erfolge mit James Conner, Ty Montgomery und KaVontae Turpin.
In Bob McGinns Go Long-Scout-Umfrage stuften NFL-Führungskräfte Heidenreich als den zwölftbesten Running Back ein und sahen ihn trotz seines Absturzes auf Platz 230 häufig in den Top 200. Scouts sahen ihn eher als „Slot Receiver“ denn als klassischen Running Back, was durch das Triple-Option-System der Navy limitiert wurde: „Manche Leute halten ihn für einen Running Back. Ich halte ihn für einen Slot Receiver. ... Er ist ein Spieler, der es schaffen wird.“ (Für vollständige Statistiken und Hintergründe zu seiner herausragenden Karriere bei der Navy siehe frühere Berichterstattung.)
Heidenreichs Stärken im Passspiel und sein Potenzial in den Special Teams machen ihn zu einem Kandidaten für einen Platz im tief besetzten Backfield von Pittsburgh. Obwohl er kein sofortiger Starter ist, passt sein vielseitiges Fähigkeitsprofil zu dem Fokus der Steelers auf variable Leistungsträger beim Aufbau des Kaders nach dem Draft.