Im Dezember 2014 ging der Handballverein H43 Lund bankrott, aber die Führung wählte, das Jugendprogramm zu retten, indem sie die Elite-Senior-Operationen einstellte. Diese Entscheidung zahlt sich nun aus mit drei Spielern aus dem Verein in der schwedischen EM-Mannschaft. Andreas Palicka, Nikola Roganovic und Felix Montebovi kamen alle aus den Jugendreihen von H43.
Der Handballverein H43 Lund stand im Dezember 2014 vor einer schwierigen Lage, als er bankrottging. Statt komplett dichtzumachen, priorisierte die Führung die Jugend, indem sie das Elite-Senior-Programm einstellte. Dies ermöglichte es dem Verein, Talente in den jüngeren Altersklassen weiter zu fördern. Diese strategische Wahl hat sich als entscheidend erwiesen. In der schwedischen Mannschaft für die Handball-Europameisterschaft haben nun drei Spieler H43 Lund als Mutterverein: Andreas Palicka, Nikola Roganovic und Felix Montebovi. Zum Zeitpunkt der Insolvenz waren Roganovic und Montebovi im Jugendprogramm des Vereins, während Palicka ebenfalls Wurzeln dort hat. Der Artikel der Sydsvenskan lobt solche Basisvereine für ihre Rolle bei der Entwicklung von Athleten mit gesunden Werten. Sie fördern nicht nur junge Menschen, sondern erkennen und unterstützen auch jene, die das Eliteniveau erreichen. Der Autor Max Wiman hebt hervor, wie die Entscheidung von H43, die Jugend zu retten, zu diesem Erfolg beigetragen hat. Die Entscheidung von 2014 verdeutlicht ein nachhaltiges Modell für schwedische Sportvereine, bei dem der Fokus auf der Basis langfristige Erfolge auf Eliteniveau ermöglicht.