Der produktive Videospiel-Synchronsprecher Troy Baker hat eine positive Sicht auf die generative KI-Revolution geäußert und argumentiert, sie werde die Menschen zu authentischen menschlich geschaffenen Erlebnissen anstatt zu KI-generierten Inhalten treiben. In einem kürzlichen Interview betonte Baker, dass die KI zwar bei der Inhaltsproduktion hervorragt, wahre Kunst jedoch die menschliche Note erfordere. Er glaubt, dass dieser Wandel Künstler langfristig begünstigen könnte.
Troy Baker, bekannt für seine Sprechrollen in zahlreichen Videospielen, teilte seine Gedanken zur generativen KI in einem Interview mit The Game Business mit, das am 6. Januar 2026 veröffentlicht wurde. Baker würdigte die Fähigkeiten der KI und sagte: „KI kann Inhalte viel besser als Menschen herstellen“ und „kann sie problemlos produzieren.“ Allerdings zog er einen klaren Unterschied zwischen Inhalt und Kunst, indem er erklärte: „KI kann Inhalte erstellen, aber keine Kunst“, da Kunst „immer die menschliche Erfahrung erfordert“.
Baker forderte eine ausgewogene Perspektive und sagte: „Wir müssen sie nicht herabsetzen, verunglimpfen oder verteufeln. Wir müssen einfach sagen: 'Okay, sie ist da.'“ Er sieht die KI als potenziellen Katalysator für die Wertschätzung von Authentizität und prognostiziert, dass sie das Publikum zu Live-Aufführungen, Theater, Büchern und direkten Erfahrungen anstatt zu dem treiben wird, was er „den Brei nannte, der mir durch einen schwarzen Spiegel destilliert wird“. Dies markiere, so glaubt er, eine „Revolution“, die letztlich „eine gute Sache“ sei.
Aus geschäftlicher Sicht erkennt Baker die KI als Bedrohung an, insbesondere inmitten anhaltender Debatten in der Spieleindustrie. Der SAG-AFTRA-Streik der Videospiel-Schauspieler, der letztes Jahr endete, drehte sich um Schutzmaßnahmen gegen den Einsatz von KI. Entwickler wie Embark Studios haben KI für NPC-Stimmen in ihrem Extraction-Shooter Arc Raiders (2025) eingesetzt. Prominente Schauspieler wie Matthew McConaughey und Michael Caine haben ihre Stimmen für KI-Anwendungen lizenziert, während eine KI-Version der Stimme von James Earl Jones 2025 in Fortnite auftauchte, kurz nach seinem Tod 2024, und Kontroversen auslöste, als Spieler sie manipulierten.
Baker, Mitglied bei SAG-AFTRA, wurde kürzlich für seine Stimme als Indiana Jones in MachineGames' Indiana Jones and the Great Circle gelobt. Harrison Ford lobte seine Leistung und sagte: „[Baker] hat brillante Arbeit geleistet, und es hat keine KI gebraucht.“ Bakers Karriere umfasst auch Nominierungen für Rollen in Death Stranding 2 (2025) sowie kommende Projekte wie Mouse: PI for Hire (2026) und Naughty Dogs Intergalactic: The Heretic Prophet. 2022 stieß er auf Kritik für eine Partnerschaft mit einem NFT-Unternehmen bei Voice-NFTs, was seine Geschichte mit neuen Technologien unterstreicht.