Illustration of Larian Studios CEO Swen Vincke defending AI use in Divinity development amid fan backlash protests.
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Larian Studios stößt auf Kritik wegen KI-Einsatz im Divinity-Entwicklungsprozess

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Larian Studios hat den Einsatz generativer KI-Tools in den frühen Entwicklungsphasen für sein kommendes Divinity-Spiel bestätigt, was zu erheblicher Kritik von Fans und ehemaligen Mitarbeitern führt. CEO Swen Vincke betont, dass die Technologie additiv ist und nicht im Endprodukt erscheinen wird, und hebt menschliche Kreativität hervor. Die Kontroverse folgt dem massiven Erfolg von Baldur's Gate 3 und der kürzlichen Ankündigung des neuen rundenbasierten RPGs bei The Game Awards.

Hintergrund zum Erfolg von Larian und neuem Projekt

Larian Studios erzielte beispiellosen Erfolg mit Baldur's Gate 3, das 20 Millionen Exemplare verkaufte und mehrere Game-of-the-Year-Auszeichnungen gewann. Daraufhin kündigte das Studio sein nächstes Projekt, ein neues Divinity-Spiel, bei The Game Awards letzte Woche an. Vom CEO Swen Vincke als 'wir entfesselt' beschrieben, handelt es sich um ein rundenbasiertes RPG auf einem maßgeschneiderten System, das speziell für Videospiele entwickelt wurde, und weicht vom Dungeons & Dragons-Rahmen von Baldur's Gate 3 ab. Es wird verbesserte kinematische Erzählweise, parallele Quest-Entwicklung zur Verkürzung der Produktionszeit und einen neuen Spiele-Engine bieten. Ein Early-Access-Release ist wahrscheinlich, allerdings ohne festes Datum.

Vincke hat den Druck durch den Erfolg von Baldur's Gate 3 anerkannt und in einem Interview mit PC Gamer gesagt: 'Das Gewicht der Erwartungen lastet schwer. Wir versuchen, nicht daran zu denken, weil wir unser eigenes Ding machen müssen.' Er bemerkte, dass die Entwicklung das Team demütig gemacht hat und sie Prozesse trotz früherer Erfahrung neu lernen mussten.

Integration generativer KI und Rückschläge

In einem Bloomberg-Interview offenbarte Vincke den Einsatz generativer KI bei Larian für Aufgaben wie PowerPoint-Präsentationen, Platzhaltertexte und frühe Konzeptkunst-Exploration. Er klärte, dass das Studio 23 Konzeptkünstler hat und mehr einstellt, wobei KI als Tool dient, um 'Dinge zu erkunden' und das Leben der Künstler zu erleichtern, nicht sie zu ersetzen. 'Alles sind menschliche Akteure; wir schreiben alles selbst' für Divinity, betonte Vincke und versprach, dass kein KI-generierter Inhalt im Finalspiel sein wird.

Die Ankündigung löste schnelle Kritik in sozialen Medien aus. Fans äußerten Enttäuschung, einer tweetete: 'Wenn ihr generative KI für Konzeptkunst nutzt, habt ihr KI-generierten Inhalt in eurem Spiel verwendet.' Ehemalige Larian-Mitarbeiter sprachen Bedenken aus, darunter ein Künstler, der sagte: 'Ich habe gerne bei Larian gearbeitet, bis zur KI. Überdenkt es und ändert eure Richtung.' Einige aktuelle Mitarbeiter haben sich auch öffentlich dagegen ausgesprochen. Vincke reagierte mit Statements an IGN und auf X, wiederholte, dass KI 'additiv zum Workflow eines kreativen Teams' ist und Larian seine kreativen Teams erweitert, inklusive Schreibzimmer und Schauspieler.

Auswirkungen auf die Entwicklung

Vincke sprach interne Widerstände an und behauptete: 'Jeder im Unternehmen ist mehr oder weniger okay damit, wie wir es nutzen.' Das Studio will die Entwicklungszeit im Vergleich zum umfangreichen Baldur's Gate 3 durch Wachstum und effiziente Tools wie KI verkürzen. Skepsis bleibt jedoch, Kritiker fragen, ob die Rolle der KI begrenzt bleibt. Larian hat kürzlich ein Current-Gen-Upgrade für Divinity: Original Sin 2 auf Plattformen wie PS5 und Xbox Series X/S veröffentlicht und unterstützt weiterhin Legacy-Titel inmitten der Kontroverse.

Was die Leute sagen

Diskussionen auf X zeigen intensive Kritik von Fans und Künstlern am Einsatz generativer KI durch Larian Studios für frühe Divinity-Prototypen wie Konzeptkunst und Platzhalter, was viele desinteressiert, trotz Klärung von CEO Swen Vincke, dass kein KI-Inhalt im Finalspiel ist und keine Jobs ersetzt werden. Gegenstimmen verteidigen es als nicht-ersetzendes Tool und kritisieren den Aufschrei als kindisch.

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