Vilma Andersson, 26, der Verdächtige im Rönninge-Zerstückelungsmord, gilt nach forensischer psychiatrischer Untersuchung als frei von schwerer psychischer Störung und geeignet für das Gefängnis. Mit antisozialer Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, äußerte er Unzufriedenheit, da er psychiatrische Behandlung erhofft hatte.
Eine forensische psychiatrische Untersuchung des Rättsmedicinalverket in Huddinge, die über sechs Wochen dauerte, schloss am Dienstag, dass Vilma Andersson keine schwere psychische Störung im Sinne des Gesetzes hat, weshalb er für das Gefängnis statt Unterbringung geeignet ist. Eine Quelle sagte Expressen: „Er war sehr unzufrieden – er hatte auf Behandlung gehofft.“ nAndersson, im Dezember 2025 nahe dem Rönninge-Bahnhof festgenommen, während er die Überreste des 25-jährigen Opfers bearbeitete, das am Heiligabend verschwand, wird wegen Mordes und Leichenschändung angeklagt (die er gestanden hat, den Mord jedoch bestritten). Er hat Vorstrafen, darunter versuchter Kindesentführung und Kindesporno-Delikte. nDie Untersuchung hob seine antisoziale Persönlichkeitsstörung hervor, gekennzeichnet durch manipulatives und impulsives Verhalten, Fehlen von Reue und Empathiedefizite. In Huddinge wurde er aus Sicherheitsgründen in einem privaten Zimmer mit Annehmlichkeiten untergebracht. Am Mittwoch wurde er in eine Standard-Haftanstalt vor dem Prozess verlegt. Staatsanwalt Markus Hankkio wies auf mögliche weitere psychische Untersuchungen nach dem Prozess hinsichtlich der Tatzeit hin.