Tankstellen in Mexiko arbeiten aufgrund der Preisobergrenze der Bundesregierung mit knappen Margen von 70 Cent pro Liter beim Dieselverkauf.
Alejandro Montufar, CEO von PETROIntelligence, erklärte, dass die Bruttomarge zwischen 1,5 und 1,76 Pesos pro Liter liegt. Nach Abzug der Mehrwertsteuer von 50 Cent, regulatorischer Kosten von bis zu 45 Cent und Logistikkosten von 10 Cent schrumpfen die Nettogewinne jedoch drastisch.
Nur 43 bis 46 Prozent der Tankstellen halten den Zielpreis von 27 Pesos ein. Montufar warnte davor, dass dieser Anteil nicht steigen werde und dass die Kosten für die letzte Meile in Bundesstaaten wie Quintana Roo, Baja California Sur und Oaxaca den Druck weiter verschärfen.
Pemex bietet nun an Orten wie Campeche und Coahuila niedrigere Preise als private Importeure an, was zu Lieferverzögerungen von bis zu sieben Tagen führt. Das Unternehmen führt einen nationalen Rückgang der Verkäufe von Normalbenzin um fünf Prozent im Jahr 2025 auf Maßnahmen gegen den Schmuggel zurück.
Montufar sagte, dass die staatliche Unterstützung zur Eindämmung der Kraftstoffinflation in diesem Jahr anhalten werde, warnte jedoch davor, dass die geringen Margen neue private Investitionen entmutigen.