Dave Rowntree hat seinen Rechtsstreit gegen PRS for Music bezüglich der Verteilung nicht zugeordneter Tantiemen verloren. Das Berufungsgericht wies den Fall am 29. Juni ab.
Blur-Schlagzeuger Dave Rowntree wollte gegen den Umgang von PRS for Music mit Tantiemen vorgehen, die zwar eingenommen, aber aufgrund fehlender Informationen nicht den Urhebern zugeordnet werden konnten. Diese Gelder werden gemeinhin als „Black Box“-Tantiemen bezeichnet.
Das Berufungsgericht bestätigte ein früheres Urteil des Competition Appeal Tribunal vom vergangenen August. Lord Justice Miles merkte an, dass keine realistische alternative Verteilungsmethode vorgeschlagen worden sei.
Ein Sprecher von PRS for Music begrüßte die Entscheidung und erklärte, sie bestätige die Position der Organisation und die Klage sei von Anfang an fehlerhaft gewesen. Das Urteil fällt in eine Zeit, in der sich die Gesellschaft darauf konzentriert, ihren Mitgliedern Mehrwert zu bieten.