Die Debatte über Mexikos Neuen Internationalen Flughafen (NAIM) in Texcoco ist nach Behauptungen eines Wasserbauingenieurs aufgeflammt, der sagte, das Projekt enthalte Maßnahmen gegen Überschwemmungen. Luftfahrtexperten forderten bei einem kürzlichen Forum die Wiederaufnahme des Baus. Dies stellt die Argumente für die Streichung 2018 infrage.
Das Forum „Panorama: Das Flughafensystem des Mexico-Tals heute“, organisiert vom Centro de Estudios Espinosa Yglesias (CEEY), hat die Diskussionen über den NAIM neu entfacht. Luis Francisco Robledo, ein Wasserbauingenieur, der an der ursprünglichen Planung beteiligt war, erklärte, dass das Design Regulierungsbecken umfasste, um bis zu 65.000 Liter pro Sekunde Regenwasser abzuleiten und so Ansammlungen auf den Startbahnen bei starken Regengüssen zu verhindern. Zusätzlich wurden Pumpen entlang der Startbahnen vorgeschlagen, ähnlich dem System am Aeropuerto Internacional de la Ciudad de México (AICM).nnDiese Strategien wurden dem damaligen Verkehrsminister Javier Jiménez Espriú vorgelegt, um zu zeigen, dass der Flughafen trotz der Eigenschaften des alten Texcoco-Sees nicht überfluten würde. Das Hauptargument für die Streichung 2018 war genau das Überschwemmungsrisiko durch Zufluss aus dem Osten.nnPiloten, Fluglotsen und Ingenieure beim Forum stimmten zu, dass der Betrieb mehrerer Terminals – AICM, Aeropuerto Internacional Felipe Ángeles (AIFA) und Toluca – den Passagierfluss oder die Konnektivität nicht verbessert hat. Daten zeigten, dass der AICM kürzlich 44,5 Millionen Passagiere abgewickelt hat, unter den 50,3 Millionen vor der Pandemie, während die AIFA Nutzer gewann, aber die erwartete Nachfrage für ein einziges Terminal nicht erreichte.nnDie Sättigung des Luftraums erschwert den Betrieb und schafft Risiken, sagten Experten. „Es gibt keine Alternative, als den Bau in dem von technischen Studien der letzten 40 Jahre markierten Gebiet wieder aufzunehmen“, sagte Jesús Ramírez Stabros, ehemaliger Generalsekretär der Asociación Sindical de Pilotos Aviadores (ASPA) de México. Das Vorhaben zielt auf ein modernes Terminal für über 100 Millionen Passagiere jährlich ab.