Everstrong Capital zieht nach der Abweisung der Beschwerde gegen die Annullierung des 468-Milliarden-Kenia-Schilling-Projekts „Usahihi Nairobi-Mombasa Expressway“ durch den Ausschuss für öffentlich-private Partnerschaften (Public Private Partnerships Petitions Committee) eine Berufung beim High Court in Betracht.
Das in den Vereinigten Staaten ansässige Infrastrukturunternehmen zeigte sich enttäuscht über das Urteil, betonte jedoch, weiterhin mit der kenianischen Regierung an dem Projekt arbeiten zu wollen. In einer Stellungnahme merkte Everstrong an, dass die Entscheidung des Ausschusses zentrale Bedenken hinsichtlich der Bewertung des Machbarkeitsberichts für das Projekt nicht ausgeräumt habe. Das Unternehmen erklärte, man prüfe derzeit Optionen, einschließlich eines Antrags auf gerichtliche Überprüfung beim High Court of Kenya. Zudem warnte man davor, dass die Unsicherheit bei privat finanzierten Infrastrukturvorschlägen das Vertrauen der Investoren schädigen und die Kosten für nationale Projekte in die Höhe treiben könnte. Die geplante vier- bis sechsspurige Schnellstraße wurde im Rahmen des kenianischen ÖPP-Systems von einem Konsortium unter der Leitung von Everstrong Capital entwickelt. Die Gruppe hatte unter Anleitung der KeNHA und der PPP-Einheit bereits Millionen von Dollar in Studien und Entwürfe investiert.