Police raid in Lübeck: Five suspects arrested for running a network smuggling banned dual-use goods to Russian arms firms via shell companies.
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Fünf verdächtige männer in lübeck inhaftiert wegen russland-geschäfte

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Nach einer Razzia in Lübeck sitzen fünf Männer in Untersuchungshaft, die einem Netzwerk für den Export verbotener Güter nach Russland angehören sollen. Die Behörden werfen ihnen vor, EU-Sanktionen zu umgangen zu haben, indem sie über Scheinfirmen Dual-Use-Waren an russische Rüstungsunternehmen lieferten. Die Geschäfte nahmen nach dem russischen Angriff auf die Ukraine zu.

Am Montagmorgen durchsuchten Beamte des Zollkriminalamts und des Bundeskriminalamts Wohnungen und Büros in Lübeck, im Kreis Herzogtum Lauenburg, Frankfurt am Main, Nürnberg, Nordwestmecklenburg und Ostholstein. Fünf Männer wurden festgenommen und ein Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe erließ Haftbefehle gegen sie. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen vor, über die Scheinfirma Global Trade GmbH Güter beschafft und nach Russland exportiert zu haben, um Embargo-Bestimmungen der EU zu umgehen. Diese Sanktionen wurden als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verhängt und verbieten den Verkauf bestimmter Erzeugnisse nach Russland.

Laut Ermittlungen sollen die Beschuldigten rund 16.000 Lieferungen nach Russland veranlasst haben, mit einem Gesamtwert von mindestens 30 Millionen Euro. Die Endabnehmer seien 24 russische Rüstungsunternehmen gewesen. Die Güter handelte es sich um Dual-Use-Produkte wie Messtechnik, Pumpen und Sensoren, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können. Recherchen von Correctiv zeigen, dass die Firma bereits vor 2022 mit Russland handelte: Von 2019 bis 2022 lieferte sie 27 Mal Ware im Wert von über 123.000 US-Dollar. Nach dem Ukraine-Angriff boomten die Geschäfte: Die Bilanzsumme stieg von unter 550.000 Euro im Jahr 2021 auf 3,625 Millionen Euro 2022 und über 9,6 Millionen Euro 2023. Der Gewinn wandte sich von Verlusten zu einem Plus von mehr als 550.000 Euro 2022 und 181.000 Euro 2023.

Die Ermittler vermuten staatliche Stellen in Russland hinter dem Netzwerk. Eine zweite Firma in Lübeck, möglicherweise im Roggenhorst, steht ebenfalls im Visier; ihr Geschäftsführer ist unter den Inhaftierten. Fünf weitere Beschuldigte sind auf freiem Fuß. Lübeck scheint eine zentrale Drehscheibe für diesen verbotenen Handel gewesen zu sein.

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