Liana Ruppert, eine ehemalige Community-Managerin bei Bungie, erklärte, dass das Studio vor der Übernahme durch Sony in massiven finanziellen Schwierigkeiten steckte. Sie beschrieb den Deal von 2022 als Notfallmaßnahme, um die Einstellung des Betriebs von Destiny zu verhindern.
Ruppert äußerte sich auf X in Reaktion auf Behauptungen, Sony sei für die jüngsten Probleme von Destiny 2 verantwortlich. „Bungie war vor der Sony-Übernahme unter der roten Linie“, schrieb sie. „Wäre es nicht genau zu diesem Zeitpunkt übernommen worden, stand das Studio zumindest im Hinblick auf Destiny kurz vor der Schließung. Es war eine Notübernahme.“
Sony kaufte Bungie im Jahr 2022 für 3,6 Milliarden US-Dollar. Später meldete das Unternehmen einen Wertminderungsverlust in Höhe von 765 Millionen US-Dollar, der auf die schwache Performance von Marathon und die anhaltenden Probleme mit Destiny 2 zurückzuführen ist.
Die Spielerzahlen für Destiny 2 stiegen nach dem Update „Monument of Triumph“ an, während Marathon rückläufige Zahlen verzeichnete. Bungie hat seitdem bestätigt, dass die Arbeit an Marathon fortgesetzt wird.