François-Xavier Bellamy verteidigt Verschärfung der europäischen Migrationspolitik als vereinbar mit dem katholischen Glauben

Der französische EU-Abgeordnete François-Xavier Bellamy hat kürzlich die Verabschiedung strengerer EU-Regeln für die Rückführung abgelehnter Asylbewerber durchgesetzt. Er erklärt, dass kein Widerspruch zwischen dieser Politik und seinen katholischen Überzeugungen bestehe.

In einem am 13. Juni 2026 veröffentlichten Interview mit La Croix erläutert Bellamy, dass das derzeitige Migrationschaos in erster Linie Schleusernetzwerken zugutekomme. Er betont, dass die Lösung dieser Situation eine humanitäre Priorität darstelle. Der von ihm unterstützte Text sieht eine Inhaftierung von bis zu vierundzwanzig Monaten sowie Rückkehrzentren außerhalb der Europäischen Union vor. Bellamy stellt klar, dass diese Maßnahmen auf irreguläre Ausländer abzielten und nicht auf anspruchsberechtigte Asylbewerber. Auf die Positionen von Papst Franziskus angesprochen, teilt der EU-Abgeordnete die Auffassung, dass Migranten nicht als Feinde betrachtet werden sollten. Er fügt jedoch hinzu, dass christliche Nächstenliebe das Vorhandensein einer Tür und eines Zuhauses voraussetze, um jemanden willkommen zu heißen.

Verwandte Artikel

Photorealistic news illustration of an EU-approved migrant deportation center located in a third country.
Bild generiert von KI

Eu approves migrant deportation centers in third countries

Von KI berichtet Bild generiert von KI

The european union has agreed on new rules allowing member states to set up deportation centers outside the bloc.

Der Vizepräsident der Les Républicains und Europaabgeordnete reagierte am Mittwoch auf die endgültige Abstimmung zur Rückführungsrichtlinie. Er drängt Frankreich dazu, den Text zu nutzen, um Internierungslager in Drittstaaten einzurichten.

Von KI berichtet

Seit Mitternacht gelten in der EU schärfere Asylregeln. Sie ermöglichen schnellere Verfahren und konsequentere Abschiebungen.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach einem Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa erklärt, dass 80 Prozent der über 900.000 in Deutschland lebenden Syrer in den nächsten drei Jahren zurückkehren sollten. Die Äußerung stößt auf scharfe Kritik von SPD, Grünen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Experten halten das Ziel für unrealistisch.

Von KI berichtet

Präsident José Antonio Kast unterzeichnete am Sonntag am Grenzübergang Chacalluta zwei Gesetzentwürfe, um die Haftdauer für irreguläre Migranten zu verlängern und deren internen Transfer unter Strafe zu stellen.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen