Johannesburg scheitert in seinem Kampf gegen Ratten

Die Bemühungen Johannesburgs, die Rattenplage einzudämmen, sind größtenteils gescheitert, trotz innovativer Fallen und Pilotprogrammen. Eine aktuelle Studie beleuchtet die Ernährungsgewohnheiten lokaler Ratten und hebt menschliche Lebensmittelabfälle als Schlüsselfaktor hervor. Stadtvertreter betonen ihre anhaltende Entschlossenheit im Kampf.

2018 fand in der informellen Siedlung Msawawa bei Honeydew ein Wettbewerb statt, bei dem die Hamelin-Falle gegen traditionelle Stadt-Drahtfallen antrat. Die Hamelin, gestaltet wie ein schwenkbarer Deckel eines Mülleimers, der Ratten bei Betätigung mit Köder wie Hühnerknochen oder Pap in einen Wassertrog fallen lässt, verzeichnete 81 Tötungen gegenüber 21 der Stadt in zwei Wochen.  nnTrotz dieses Erfolgs wurden die Hamelin und das 2014 gestartete Integrierte Nagetierkontrollprojekt – getestet in Alexandra mit Schleiereulen, Aufklärung und Fallen – eingestellt. Stadtsprecherin Ayanda Radebe erklärte: „Die Nagetierbekämpfung ist ein komplizierter Bereich der Schädlingsbekämpfung, und die Gesundheitsabteilung tut ihr Bestes, um das Problem anzugehen. Die Stadt prüft derzeit die Weiterentwicklung des Ansatzes.“ Die Schädlingsbekämpfungsabteilung der Stadt bearbeitet Beschwerden und Überwachung und plant eine Überarbeitung des integrierten Projekts.  nnNagetierbekämpfer Diederik van’t Hof, der an der Entwicklung der Hamelin beteiligt war, führt das Problem auf mangelnde Abfallsammlung in benachteiligten Gebieten zurück. Er erläuterte: „Es ist egal, was Sie in den feinen Vororten tun, Ratten wandern aus ärmeren Gegenden ein, weil das Männchen-Ratte sein Revier hält und die Jungen vertreibt, und dorthin gehen sie letztlich. Wischen Sie diesen Kern nicht aus, haben Sie ein endloses Rattenproblem.“ Die gifffreie Methode der Falle ermöglichte es den Bewohnern von Msawawa, wieder Gemüse anzubauen, obwohl die SPCA das Ertränken als unmenschlich ablehnt.  nnRatten bergen Gesundheitsrisiken und übertragen Krankheiten wie Hantavirus, Leptospirose, Salmonellen und Rattenbissfieber – ein Problem, das sich in Städten wie New York und San Francisco wiederholt. Die Studie des Doktoranden Gordon Ringani an der Universität Pretoria verwendete Isotopenanalysen an Ratten aus Hammanskraal, Alexandra, Tembisa und dem universitären Versuchsbetrieb. Braunratten herrchen in Alexandra und Tembisa mit getreidebasierten Diäten aus durchsuchten menschlichen Nahrungsresten; Schwarzratten auf dem Betrieb; und asiatische Hausratten, neu in Südafrika seit 2011, fressen abwechslungsreich in Hammanskraal.  nnRingani merkte an: „Es zeigt, dass weggeworfene Nahrung das größte Problem hier ist und genau dort die höchsten Rattenkonzentrationen vorkommen. Genau das muss angegangen werden.“ Diese Abhängigkeit von menschlicher Nahrung könnte genutzt werden, um Braunratten effektiv zu bekämpfen.

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