Unternehmen dürfen künftig in großen Teilen Niedersachsens nach kritischen Rohstoffen wie Lithium und Mangan bohren. Das Erlaubnisfeld „Hannover-Süd“ umfasst die Marienburg, Drehort der Amazon-Prime-Serie „Maxton Hall“. Die CDU fordert einen Schutzstatus für touristische Belange.
Die Suche nach kritischen Rohstoffen gewinnt an Fahrt in Niedersachsen. Unternehmen erhalten die Erlaubnis, in weiten Teilen des Bundeslands nach Bodenschätzen wie Lithium und Mangan zu bohren. Das neu genehmigte Erlaubnisfeld „Hannover-Süd“ erstreckt sich über ein großes Gebiet und schließt die historische Marienburg ein.
Die Marienburg ist bekannt als Drehort der erfolgreichen Amazon-Prime-Serie „Maxton Hall“, die bei Touristen und Fans beliebt ist. Die CDU-Landtagsfraktion äußert Bedenken hinsichtlich möglicher Bohrungen an diesem Ort. Sie fordert explizit einen Schutzstatus, um die touristischen Interessen zu wahren und potenzielle Störungen durch geologische Erkundungen zu vermeiden.
Bisher gibt es keine konkreten Pläne für Bohrungen an der Marienburg, doch die Erweiterung der Erlaubnisfelder sorgt für Diskussionen über den Ausgleich zwischen Rohstoffsicherung und Kulturerhalt.