Bundestrainer Horngacher sieht Raimund als künftigen Topstar im Skispringen

Philipp Raimund hat bei den Olympischen Winterspielen in Predazzo sensationell Gold im Einzel-Skispringen gewonnen. Bundestrainer Stefan Horngacher lobt die Entwicklung des 25-Jährigen und sieht in ihm einen zukünftigen Star der Disziplin. Im Interview spricht Horngacher über Raimunds Potenzial und die verbleibenden Medaillenchancen.

Philipp Raimund ist mit 25 Jahren der neue Held des deutschen Skispringens. Bei den Olympischen Winterspielen in Predazzo, Italien, gewann er das Einzelrennen und besiegte damit den Dominator Domen Prevc in einem entscheidenden Moment. Im Mixed-Wettbewerb verpasste das deutsche Team die Bronzemedaille um 60 Zentimeter.

Bundestrainer Stefan Horngacher, der sich in seinem siebten und letzten Amtsjahr befindet, äußerte sich in einem RND-Interview beeindruckt von Raimunds Leistung. "Philipp Raimund war Dritter beim Weltcup in Willingen, hat heuer schon ein paar Podestplätze gemacht und war in einigen Springen eng dran an Dominator Domen Prevc", erklärte Horngacher. Er betonte, dass die Olympia-Schanzen in Predazzo Raimund liegen, da das Team dort im Sommer trainiert hatte und Raimund extrem fokussiert war. "Jetzt hat er sich für all die Arbeit belohnt und auch mir einen goldenen Abschluss beschert", sagte der Trainer.

Zu Raimunds extrovertiertem Charakter, der nicht dem typischen Bild eines deutschen Skispringers entspricht, meinte Horngacher: "Das ist Fluch und Segen zugleich. Es ist gut, wenn du einen dabei hast, der Gaudi macht. [...] Aber Philipp hat sich extrem weiterentwickelt. Er ist sehr, sehr gereift die letzten Jahre." Der 25-Jährige ist seit vier Jahren in der Mannschaft und nun Olympiasieger. Horngacher sieht keine Gefahr, dass Raimund überdreht: "Bremsen brauche ich ihn überhaupt nicht. [...] Der will bei Olympia noch weitere Medaillen gewinnen."

Für die Großschanze in Predazzo, wo Raimund im Sommer-Grand-Prix bereits gepodestet hatte, erwartet Horngacher eine herausfordernde Situation mit mehr Konkurrenz, unter anderem von Österreich und Prevc, der Mixed-Gold gewann. Dennoch: "Er hat jetzt überhaupt keinen Druck mehr."

Horngacher ist überzeugt von Raimunds Zukunft: "Definitiv. [...] Philipp hat noch viel, viel vor sich. Es gibt nur ganz, ganz wenige Skispringer, die sowohl vom Absprung als auch mental die Fähigkeiten haben wie er. [...] Wenn er weiterhin so arbeitet, wie er es jetzt macht, dann wird er mal ein ganz Großer werden." Das deutsche Team hat noch zwei Medaillenchancen bei den Spielen.

Verwandte Artikel

Philipp Raimund, German ski jumper, joyfully claims surprise Olympic gold medal on podium amid snowy mountains.
Bild generiert von KI

Deutscher skispringer Philipp Raimund holt überraschendes Olympia-Gold

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Der 25-jährige Philipp Raimund hat in Predazzo sensationell Olympia-Gold im Skispringen von der Normalschanze geholt. Trotz fehlender Weltcupsiege im Einzel übertraf er alle Konkurrenten mit Sprüngen auf 102 und 106,5 Meter. Es ist der fünfte deutsche Einzelerfolg in dieser Disziplin.

Philipp Raimund aus Deutschland holte die Goldmedaille im Herren-Normalschanzen-Skispringen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Predazzo, Italien. Der 26-Jährige, der noch nie einen Weltcup-Einzelsieg errungen oder an früheren Olympias teilgenommen hatte, überwand seine bekannte Höhenangst, um das Feld anzuführen. Polens Kacper Tomasiak gewann Silber, während Japans Ren Nikaidō und der Schweizer Gregor Deschwanden Bronze teilten.

Von KI berichtet

Philipp Raimund aus Deutschland gewann die Goldmedaille im Herren-Normalschanzen-Skispringen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Predazzo, Italien. Der Olympianewer gewann gegen ein Feld erfahrener Konkurrenten mit einem besten Sprung von 106,5 Metern und 274,1 Punkten. Polens Kacper Tomasiak holte Silber, Japans Ren Nikaido und der Schweizer Gregor Deschwanden teilten Bronze.

Vincent Kriechmayr, der Weltmeister von 2021, beendete die Herren-Abfahrt in Kitzbühel am 24. Januar 2026 auf dem 13. Platz, sichtlich emotional und frustriert über das Ergebnis. Kein österreichischer Skifahrer platzierte sich in den Top Ten, ein Novum in der modernen Geschichte des Hahnenkamm-Rennens, was die 1.046 Tage dauernde Weltcup-Abfahrts-Siegestreihe des Teams unterstreicht. Italiens Giovanni Franzoni gewann das Rennen in 1:52.31, Schweizer Marco Odermatt wurde Zweiter.

Von KI berichtet

Max Langenhan aus Thüringen hat Deutschland den ersten Olympiasieg in Cortina d'Ampezzo beschert. Der 26-Jährige setzte in allen vier Läufen Bahnrekorde und überwand trotz Nackenschmerzen den österreichischen Konkurrenten Jonas Müller. Altmeister Felix Loch landete enttäuscht auf Platz sechs.

Mit 41 Jahren bleibt der italienische Skifahrer Christof Innerhofer eine konkurrenzfähige Kraft im Ski-Weltcup und sicherte sich den 10. Platz im kürzlichen Abfahrt in Wengen. In einem Interview äußert er unerschütterliche Hingabe an seinen Sport und träumt von einer fünften Olympiateilnahme. Innerhofer schreibt seine Langlebigkeit intensivem persönlichem Training und tiefer Leidenschaft fürs Skifahren zu.

Von KI berichtet

Domen Prevc aus Slowenien führt mit 14,0 Punkten Vorsprung nach dem ersten Tag der 2026 FIS Ski Flying World Championships in Oberstdorf, Deutschland. Der Weltcup-Führende verbesserte sich im zweiten Durchgang und überholte den frühen Spitzenreiter Marius Lindvik aus Norwegen. Ren Nikaido aus Japan liegt Zweiter, das Rennen geht mit zwei weiteren Runden am Samstag weiter.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen