Die Bundesbehörde für Verbraucherschutz (Profeco) verstärkt ihren Kampf gegen Unregelmäßigkeiten beim Kraftstoffverkauf, indem sie 43 Strafanzeigen bei der Generalstaatsanwaltschaft (FGR) gegen Stationen erstattet, die keine vollen Liter abgeben. Diese Maßnahmen resultieren aus einer landesweiten Operation, die 230 Tankstellen im ganzen Land überprüft hat.
Profeco hat in Koordination mit der Agentur für Sicherheit, Energie und Umwelt (ASEA) eine außerordentliche Überprüfungsoperation durchgeführt, die am 16. Dezember endete. Im Rahmen dieses Einsatzes wurden 230 Tankstellen im gesamten nationalen Territorium kontrolliert, wobei irreguläre Praktiken aufgedeckt wurden, die Verbraucher betreffen.
Als Folge wurden 780 Messinstrumente, die den Vorschriften nicht entsprachen, stillgelegt. Darüber hinaus verfügte die ASEA die vollständige vorübergehende Schließung von 161 Stationen wegen Umweltverstößen. Der Bundesstaatsanwalt für Verbraucherfragen Iván Escalante Ruiz betonte, dass der Verkauf unvollständigen Kraftstoffs nicht nur ein Verwaltungsdelikt ist, sondern ein Bundesverbrechen darstellen kann.
Diese Anzeigen sind Teil der Nationalen Strategie zur Förderung der Stabilisierung der Benzinpreise, die das Kaufkraft der Verbraucher schützen soll. Seit Februar, als eine Vereinbarung getroffen wurde, um die Preise unter 24 Pesos pro Liter zu halten, ist der Durchschnittspreis um bis zu 4 Prozent gesunken.
Profeco wird die fortlaufende Überwachung durch Routineoperationen aufrechterhalten und Verbraucher dazu auffordern, Anomalien zu melden. Nutzer werden eingeladen, die virtuelle Karte mit Tankstellen zu fairen Preisen zu konsultieren, um informierte Entscheidungen zu treffen.