Hyung-tae Kim, CEO des südkoreanischen Studios Shift Up und Regisseur von Stellar Blade, erklärte, dass generative KI essenziell sei, um mit großen chinesischen Teams im Spieleentwicklung zu konkurrieren. Bei einer nationalen Wirtschaftskonferenz hob Kim die Unterschiede in der Teamgröße hervor und argumentierte, dass KI es einer Person ermöglichen könne, die Arbeit von 100 zu leisten. Die Aussagen fallen zusammen mit der Entwicklung einer Fortsetzung zum erfolgreichen Actionspiel von Shift Up aus dem Jahr 2024.
Am 9. Januar 2026 sprach Shift-Up-CEO Hyung-tae Kim auf der südkoreanischen Konferenz „Wachstumsstrategie für die Wirtschaft 2026“, an der Präsident Lee Jae Myung teilnahm, über die Herausforderungen der Spieleindustrie des Landes. Kim, der den Sci-Fi-Actiontitel Stellar Blade von 2024 inszenierte, betonte die Notwendigkeit von KI-Tools, um den Abstand zu chinesischen Wettbewerbern zu schließen. „Wir widmen etwa 150 Personen einem einzelnen Spiel, aber China setzt 1.000 bis 2.000 ein“, sagte Kim laut Berichten von GameMeca, übersetzt von Automaton. „Uns fehlt die Kapazität zu konkurrieren, sowohl in Qualität als auch im Umfang des Inhalts.“ Er beschrieb generative KI und große Sprachmodelle als entscheidend, um das Spielfeld auszugleichen, und behauptete, dass mit KI „eine Person die Arbeit von 100 Personen leisten kann“. Kim argumentierte, dass die Einführung von KI nicht zu Massenentlassungen führen würde, da der globale Wettbewerb mit Mächten wie China und den USA weiterhin volle Personalkapazitäten erfordern würde, wobei die Arbeiter fit in der Technologie werden. Diese Haltung spiegelt breitere Trends im südkoreanischen Spielesektor wider, der sich von MMO-zentrierten Projekten hin zu ambitionierten AAA-Titeln wandelt, inmitten des wachsenden chinesischen Einflusses, verkörpert durch Erfolge wie Black Myth: Wukong und kommende Spiele wie Where Winds Meet. Stellar Blade, 2024 für PlayStation 5 und später PC veröffentlicht, erzielte Millionenumsätze ohne KI-Unterstützung und steigerte Shift Ups Profil. Das Studio mit 300 Mitarbeitern belohnte kürzlich sein Team für ein profitables 2025 mit AirPods Max, Apple Watches und 3.400-Dollar-Boni; im Vorjahr schenkte es PS5 Pros und Nintendo Switch 2-Konsolen. Shift Up plant die Veröffentlichung von Stellar Blade 2 vor Ende 2027, wobei Details zur Rolle der KI unklar bleiben. Die Debatte über KI im Gaming dauert an, mit unterschiedlichen Reaktionen in der Branche, doch Kims Kommentare unterstreichen den strategischen Drang Südkoreas nach technologischem Vorsprung auf globalen Märkten.