Square Enix hat angekündigt, weiterhin Unreal Engine 4 für den dritten Teil der Final Fantasy 7 Remake-Serie zu nutzen, anstatt auf Unreal Engine 5 umzusteigen. Die Entscheidung priorisiert die Vertrautheit des Entwicklungsteams und die bestehenden Anpassungen am älteren Engine. Regisseur Naoki Hamaguchi teilte Einblicke zu dieser Wahl und zur Rolle von KI in der Entwicklung.
Square Enix, das japanische Spieleunternehmen hinter der Final Fantasy-Serie, hat seine Pläne enthüllt, den dritten Teil des Final Fantasy 7 Remakes mit Unreal Engine 4 zu entwickeln. Dies trotz der Verfügbarkeit von Unreal Engine 5, das Epic Games erstmals 2020 vorgestellt und 2022 für Entwickler freigegeben hat. nIn einem Interview mit GameSpot erklärte Regisseur Naoki Hamaguchi den Grund: Der Verbleib bei Unreal Engine 4 ermöglicht es dem Team, auf seine Expertise und die bereits für frühere Titel der Serie implementierten individuellen Anpassungen zurückzugreifen. Obwohl das Team zunächst einen Wechsel zu Unreal Engine 5 in Betracht zog, überwogen die Vorteile der Kontinuität die potenziellen Vorteile des Upgrades. nHamaguchi sprach auch über Künstliche Intelligenz im Spieleentwicklung. Square Enix hat keine strengen Richtlinien zur Nutzung von KI, aber er persönlich vermeidet es, darauf für Ideenfindung oder Inhaltserstellung zu setzen. Stattdessen sieht er KI als unterstützendes Werkzeug, um Routineaufgaben zu optimieren und Kreativen mehr Raum für Innovation und Effizienz zu geben. nDieser Ansatz ist nicht einzigartig für Square Enix. Das polnische Studio The Astronauts hält ebenfalls an Unreal Engine 4 für seinen kommenden Titel Witchfire fest und beruft sich auf Bedenken hinsichtlich der Reife von Unreal Engine 5 zu Projektbeginn. nDiese Entscheidung unterstreicht einen breiteren Trend in der Branche, bei dem etablierte Tools Stabilität inmitten rasanter technologischer Fortschritte bieten.