Suda 51 lehnt generative KI in der Entwicklung von Romeo is a Dead Man ab

Goichi Suda, bekannt als Suda 51, hat erklärt, warum sein Studio Grasshopper Manufacture generative KI-Tools beim Erstellen des kommenden Actionspiels Romeo is a Dead Man vermieden hat. In einem Interview mit Eurogamer beschrieb er KI-generierten Inhalt als 'fremd' und betonte den Wert menschlicher Leidenschaft in der Spieleentwicklung. Das Spiel zieht aus Zombie-Filmen und anderen Einflüssen, erscheint am 11. Februar für PC, PS5 und Xbox Series X/S.

Goichi Suda, Mitgründer von Grasshopper Manufacture und Regisseur von Romeo is a Dead Man, teilte seine Ansichten zu generativer KI in einem kürzlichen Interview mit Eurogamer während eines Besuchs im Vereinigten Königreich. Das Spiel, entwickelt von NetEase-besessenem Grasshopper, soll am 11. Februar für PC, PS5 und Xbox Series X/S erscheinen. Suda bestätigte, dass keine KI verwendet wurde, im Einklang mit einer NetEase-Richtlinie, die ihre KI-Forschungsabteilung schloss. Suda spekulierte über die Schließung und sagte: «Ich weiß es nicht, sie haben nie direkt erklärt warum. Wenn ich raten müsste, war es wahrscheinlich eine oder beide von zwei Dingen. Viele Gamer da draußen mögen keine KI und dass sie in ihren Spielen ist. Eine andere Sache sind Probleme mit Urheberrechtsverletzungen.» Er hat keine starken Meinungen zum KI-Einsatz anderer Studios, notierte aber eine japanische Umfrage, die ergab, dass über die Hälfte der Entwickler sie einsetzen. Persönlich findet Suda KI-Inhalte beunruhigend: «Für mich persönlich taucht vieles von dem KI-Zeug auf Social Media auf. So weit es gekommen ist, gibt es etwas an den Bildern und Videos, das sich falsch anfühlt. Die meisten Menschen haben dieses gleiche Gefühl, etwas Psychologisches sagt dir, dass etwas hier nicht stimmt. Etwas ist ein bisschen komisch.» Er glaubt, dass KI einen «falschen Romeo» schaffen würde, was den halbtoten Protagonisten flach und gruselig macht und den menschlichen Einsatz untergräbt, den Spieler schätzen. Romeo is a Dead Man entwickelte sich aus einem abgebrochenen Projekt namens Zombie Rider mit einer halb menschlichen, halb zombieartigen Figur. Inspirationen umfassen Zombie-Filme wie Night of the Living Dead aus den 1960er Jahren und 28 Days Later, plus Back to the Future und Rick & Morty für die Großvater-Enkel-Dynamik. Ursprünglich mit fünf wechselbaren Masken geplant, auf zwei reduziert wegen Zeitplans. Grasshoppers Entwicklungsstil gleicht einer «Jazz-Band»-Jam-Session mit Adlib-Ideen von einem Kernteam von 10-12 Personen. Ein Highlight, Romeos schmelzendes Gesicht im Game-Over-Bildschirm, nutzte praktische Effekte eines Spezialeffekt-Make-up-Künstlers, inspiriert von Raiders of the Lost Ark. Suda beschrieb das Studio als 'Punk-Stil' und sich selbst als 'Maverick', mit dem Ziel der Freiheit in der Schöpfung trotz Produktionsherausforderungen.

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