Das oberste Gericht Äthiopiens hat eine Verordnung des Finanzministeriums blockiert, die allen Anwälten die Anmeldung zur Mehrwertsteuer unabhängig vom Einkommen vorschreibt. Dieser Schritt kehrt langjährige Befreiungen auf Basis von Einkommensschwellen um. Diese Entscheidung hat eine Debatte über die Rolle der Besteuerung in beruflichen Dienstleistungen ausgelöst.
Eine Verordnung des äthiopischen Finanzministeriums sollte alle Rechtsfachkräfte zur MwSt-Anmeldung verpflichten, unabhängig von ihrem Einkommensniveau. Diese Politik hat etablierte einkommensbezogene Befreiungen umgestoßen und einen bedeutenden rechtlichen Einspruch hervorgerufen. Das Oberste Gericht ist nun eingeschritten, hat die Durchsetzung blockiert und das Ministerium in die Defensive gedrängt. Berichtet von Nahom Ayele für Fortune am 31. Januar 2026, beleuchtet diese hochspannende Auseinandersetzung Spannungen in der Steuerpolitik für berufliche Dienstleistungen. Die Umkehrung einkommensbasierter Befreiungen hat Diskussionen über das Gleichgewicht zwischen Einnahmeerzeugung und beruflicher Autonomie angeheizt. Während das Ministerium die Steuerbasis erweitern wollte, unterstreicht die Gerichtsentscheidung langjährige Schutzmassnahmen für Anwälte. Dieses Urteil könnte ähnliche Politiken in anderen Sektoren beeinflussen, obwohl Details zu breiteren Auswirkungen begrenzt bleiben.