Der Oberste Gerichtshof hat am Dienstag das Strafverfahren gegen Ketki Vyas im Fall der Spionagekamera-Erpressung von Anand aus dem Jahr 2023 ausgesetzt. Der Beschluss stoppt den Prozess bis zur weiteren Anhörung. Vyas, eine Beamtin des Gujarat Administrative Service, ist mit dem Vorwurf konfrontiert, einen ehemaligen Bezirksverwalter heimlich gefilmt zu haben.
Ein Richtergremium bestehend aus MM Sundresh und Sheel Nagu erließ eine Mitteilung zur Petition von Vyas, mit der sie eine Entscheidung des High Court von Gujarat anfechtet. Das Gericht verfügte, dass das weitere Strafverfahren ausgesetzt bleibt. Die Angelegenheit ist für den 24. August 2026 angesetzt.
Vyas wurde im August 2023 zusammen mit zwei weiteren Personen festgenommen. Ermittler behaupteten, dass im Büro des Verwalters von Anand versteckte Kameras installiert worden seien, um Besprechungen aufzuzeichnen, und dass das Videomaterial genutzt wurde, um die Genehmigung von Grundstücksakten zu erzwingen.
Der High Court von Gujarat hatte einen hinreichenden Tatverdacht gegen sie festgestellt. Vyas argumentierte, der Fall sei unseriös und politisch motiviert; sie sei Opfer einer selektiven Strafverfolgung.
Sie wurde zudem nach dem Gesetz zur Korruptionsprävention wegen des Vorwurfs unverhältnismäßiger Vermögenswerte in Höhe von mehr als 3,56 Crore Rupien angeklagt. Der Oberste Gerichtshof hat die Verspätung bei der Einreichung der Petition entschuldigt.