Die schwedische Frauen-Handballnationalmannschaft wurde für die Gruppenphase der Handball-EM im Dezember gegen Deutschland, die Slowakei und Serbien gelost. Trainer Tomas Axnér bezeichnet die Gruppe als herausfordernd. Die Qualifikation endete am Wochenende mit einem Sieg gegen Litauen und dem Abschied von Jamina Roberts sowie Nathalie Hagman.
Schwedens Handball-Frauen qualifizierten sich perfekt für die EM, indem sie alle sechs Qualifikationsspiele gewannen, das letzte mit 39:18 gegen Litauen. Jamina Roberts und Nathalie Hagman bestritten ihre letzten Länderspiele in der Qualifikation, beide haben ihre Nationalmannschaftskarrieren inzwischen beendet. Die EM-Gegner stehen nun fest: Deutschland, die Slowakei und Serbien in der Gruppenphase im slowakischen Bratislava. Die EM findet vom 3. bis 20. Dezember in sechs Austragungsorten statt: Kattowitz (Polen), Brünn (Tschechien), Bratislava (Slowakei), Oradea und Cluj-Napoca (Rumänien) sowie Antalya (Türkei). "Eine schwere Gruppe", sagt Trainer Tomas Axnér in einer Pressemitteilung. Er hebt Deutschland als Schlüsselspiel hervor, da sie bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land das Finale erreichten, obwohl Schweden sie zuletzt besiegen konnte. Serbien, das in der Qualifikation zweimal von Schweden geschlagen wurde, gilt als der stärkste Gegner aus seinem Lostopf. "Das erste Ziel ist es, mit der bestmöglichen Ausgangslage in die Hauptrunde einzuziehen", fügt Axnér hinzu. Norwegen ist amtierender Meister und hat den Frauenhandball in den letzten Jahren dominiert.