Food-Redakteur Tony Jackman hat eine subjektive Liste seiner Lieblingsrezepte aus dem Jahr 2025 zusammengestellt, die Leser auf eine kulinarische Reise von Italien nach Brasilien und darüber hinaus mitnimmt. Die Auswahl umfasst eine irreführend benannte Suppe, ein gewürztes Hackfleischgericht, eine cremige Hühnenvorbereitung, ein langsam gegartes Lamm-Tajine und ein würziges Brathähnchen. Diese Gerichte heben vielfältige globale Einflüsse hervor, die für die Festtage geeignet sind.
Tony Jackman, Food-Redakteur bei Daily Maverick, hat seine persönlichen Top-Fünf-Rezepte des Jahres 2025 in einer Jahresendreflexion vom 19. Dezember 2025 geteilt. Die vollständig subjektive Liste bewertet Gerichte, die durch ihre Aromen und Techniken hervorstachen und aus italienischen, brasilianischen, französischen und südafrikanischen Inspirationen schöpfen.
Auf Platz fünf steht die Italian Wedding Soup, die trotz ihres Namens nichts mit echten Hochzeiten zu tun hat. Abgeleitet vom italienischen Begriff minestra maritata, was „verheiratete Suppe“ bedeutet, kombiniert sie eine harmonische Mischung aus Sofrito – Zwiebeln, Sellerie und Karotten – mit Fleischbällchen und kleinen Nudeln in einer Brühe. Jackman beschreibt sie als „schnuckeliges Menage à trois“ der Zutaten.
Auf Platz vier landete Picadillo mit brasilianischem Reis als Jackmans Lieblingsentdeckung des Jahres. Dieses lateinamerikanische Gericht ist im Wesentlichen würzig gewürztes Hackfleisch, oft mit grünen Oliven und Rosinen. Der begleitende brasilianische Reis hebt die Mahlzeit auf ein neues Level und bietet ein tröstliches Hausmannskost-Favorit.
Platz drei belegt das Florentiner Hähnchen, ein Hybrid aus französischer und italienischer Küche. Hähnchenbrustfilets werden mit Spinat in einer Sahnesauce zubereitet und mit Parmesan bestreut. Die Bezeichnung „Florentiner Art“ bezieht sich speziell auf den Spinat, wie in klassischen Rezepten wie Auguste Escoffiers Sole Florentine.
Auf Platz zwei folgt das siebenstündige Lammshank- und Dattel-Tajine, das geduldiges Kochen in einem traditionellen Topf erfordert. Jackman bemerkt die Herausforderung, vier große Shanks in das Tajine zu passen, lobt aber das luxuriöse Ergebnis und erkennt den höheren Preis für Lamm als Premiumschnitt an.
An der Spitze auf Platz eins thront das Curry-Butter-Brathähnchen, inspiriert von Durbans Kuliszene mit südindischen Einflüssen. Das Rezept umfasst die Herstellung einer Masala-Mischung aus gleichen Teilen verschiedener Gewürze, die in weiche Butter gemischt und großzügig unter die Haut und unter die Brust des Huhns aufgetragen wird. Diese Methode durchdringt das Geflügel mit reichen Curryaromen, während die Röstperfektion erhalten bleibt.
Jackman empfiehlt das Curry-Butter-Hähnchen, um Familie und Freunde über die Feiertage zu verwöhnen, und wünscht allen Lesern frohe Festtage.