Einige Franzosen mit vielfältigen Profilen sind bereit, während der Feiertage Vermögen für prestigeträchtige Champagner-Cuvées wie Dom Pérignon oder Cristal Roederer auszugeben. Lionel, ein 60-jähriger ehemaliger Immobilien-CEO, öffnete eine 750-Euro-Flasche zu seinem Weihnachtsessen, um das französische Savoir-vivre zu feiern. Diese seltenen Konsumenten stellen den französischen Markt vor eine Herausforderung, der für ultra-hochwertige Champagner wenig empfänglich ist.
In Frankreich bleibt der Markt für ultra-hochwertige Champagner begrenzt, doch eine Handvoll leidenschaftlicher Enthusiasten bricht diesen Trend, indem sie zu Jahresende ohne Zurückhaltung in außergewöhnliche Flaschen investieren. Zu ihnen gehört Lionel, 60, ein ehemaliger Immobilienmanager, der sich nicht als Champagner-Kenner bezeichnet. Dennoch entschied er sich, ein Dom Pérignon 'Vintage' 2008, das 750 Euro für 75 cl kostet, zu seinem Weihnachtsessen zu öffnen. «Ich lehne Billigware ab», sagt er und erklärt die Wahl als Feier eines «gewissen französischen Savoir-vivre» statt um zu beeindrucken.
Frédéric Rouzaud, Direktor von Louis Roederer, bekannt für seine Cristal-Cuvée, die einst vom Zaren Alexander II bevorzugt wurde, beschreibt das Profil dieser Konsumenten als vielfältig. «Wir finden natürlich Weinsammler und Große…», bemerkt er und hebt die Diversität hervor: von Sammlern bis zu gelegentlichen Enthusiasten, die für besondere Anlässe Exzellenz suchen. Diese Porträts zeigen eine Verbundenheit mit Qualität und Prestige, fern von Klischees im Zusammenhang mit Nachtclubs.
Diese Praxis ist zwar marginal, beleuchtet aber eine Nische französischer Konsumenten, die die renommiertesten Cuvées wie die von Dom Pérignon oder Cristal schätzen, um festliche Momente mit Eleganz und Raffinesse zu markieren.