Menschenrechtsgruppen unter der Führung von VOCAL Africa haben beim High Court in Mombasa Klage gegen die Einstellung von 296 Mitarbeitern durch die Kenya Ports Authority eingereicht.
Die Klage wurde am 15. Mai bei der Abteilung für Verfassungs- und Menschenrechte eingereicht. Sie nennt die Kenya Ports Authority, die Public Service Commission und den Generalstaatsanwalt als Beklagte. Zu den Mitklägern gehören Muslims for Human Rights und die She Rises Organization.
Der Geschäftsführer von VOCAL Africa, Hussein Khalid, erklärte, das Verfahren habe gegen festgelegte Vorschriften verstoßen. Er fügte hinzu, dass die Gruppe das Gericht ersuche, das gesamte Verfahren für nichtig zu erklären und eine neue Ausschreibung anzuordnen.
Die KPA begann die Einstellungsoffensive im November 2025 und erhielt eine halbe Million Bewerbungen für Stellen mit Gehältern zwischen 67.000 und 132.000 KES. Geschäftsführer Captain William Ruto hat stets betont, dass die Rekrutierung transparent über ein Online-System erfolgte, das die besten Kandidaten auswählte.
Die Kläger argumentieren, dass Leistung und regionale Ausgewogenheit nicht angemessen berücksichtigt wurden, und fordern ein transparentes Verfahren im Einklang mit den Bestimmungen des öffentlichen Dienstes.