Das argentinische Staatliche Geheimdienstsekretariat (SIDE) hat seinen Dokumentenbestand um 17 freigegebene Dokumente aus dem Zeitraum von 1946 bis 1983 erweitert. Behördenleiter Cristian Auguadra kündigte diesen Schritt im Rahmen einer Transparenzpolitik der Regierung an. Die Unterlagen umfassen grundlegende Dekrete und Verwaltungsberichte.
Das argentinische Staatliche Geheimdienstsekretariat (SIDE) hat im Rahmen seiner institutionellen Öffnung 17 freigegebene Dokumente aus der Zeit von 1946 bis 1983 veröffentlicht. Behördenleiter Cristian Auguadra gab die Aufnahme in den Dokumentenbestand bekannt, um der Öffentlichkeit Zugang zu zuvor unter Verschluss gehaltenen Dekreten, Resolutionen und Berichten zu ermöglichen.
"Wir setzen die Entklassifizierung fort, um die öffentliche Zugänglichkeit relevanter Dokumente sicherzustellen", erklärte Auguadra. Zu den wichtigsten Stücken gehören die Gründungsdekrete der Behörde aus den Jahren 1946 und 1951. Der stellvertretende Geheimdienstsekretär José Lago Rodríguez betonte, dass diese Unterlagen das ursprüngliche Konzept offenbaren: "Der Exekutive die notwendigen Informationsgrundlagen für die bestmögliche Führung der Staatsgeschäfte und insbesondere für die nationale Sicherheit zur Verfügung zu stellen."
Diese zweite Phase folgt auf eine erste Veröffentlichung von 26 Dokumenten (492 Seiten) aus dem Zeitraum 1973-1983. Lago Rodríguez stellte jedoch klar, dass die Freigabe Grenzen im Bereich der nationalen Sicherheit hat; Inhalte, die aktuelle Operationen oder strategische Interessen gefährden könnten, bleiben geheim.
Darüber hinaus hat die SIDE eine Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten formalisiert, um ihre Kapazitäten zu modernisieren, einschließlich des Einsatzes fortschrittlicher Technologien, technischer Besuche und der Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der transnationalen organisierten Kriminalität.