Das Avocado-Komitee gab auf einem Seminar in Santiago seine Umbenennung in Paltas de Chile bekannt und läutet damit nach über zwei Jahrzehnten eine neue Phase ein. Der Vorsitzende Francisco Contardo Sfeir erklärte, dass der Wandel das Wachstum und den Fokus des Sektors auf Nachhaltigkeit widerspiegelt.
Die Ankündigung erfolgte auf dem Seminar „Paltas de Chile: origen sostenible, alcance global“, das am Donnerstag in Santiago stattfand. Francisco Contardo Sfeir, der Präsident der Vereinigung, sagte, die neue Identität spiegele den Zweck der Branche besser wider, die mittlerweile in fast 40 internationalen Märkten vertreten ist.
„Der Wechsel zu ‚Paltas de Chile‘ spiegelt wider, was wir heute sind: eine konsolidierte Branche, die sich ihrer Umgebung bewusst ist und hohe Ansprüche an sich selbst stellt“, erklärte Contardo Sfeir. Die Produktion erreichte in der Saison 2024-2025 mit 240.000 Tonnen den höchsten Stand seit 15 Jahren, was auf ein verbessertes Management und den Einsatz von Technologie zurückzuführen ist.
Im Bereich der Nachhaltigkeit halten sich 95 % der Unternehmen an die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, und 100 % der Anbauflächen erfassen den Wasserverbrauch. Dies hat Chile zu einem globalen Maßstab gemacht. Der Sektor erwirtschaftet jährlich über 700 Millionen US-Dollar, wobei der lokale Verbrauch bei fast 9 kg pro Kopf liegt.
Contardo Sfeir fügte hinzu: „Dies ist ein natürlicher Schritt [...] mit einer Identität, die besser widerspiegelt, wer wir sind und was wir weiter aufbauen wollen.“ Die neue Phase zielt darauf ab, die nachhaltige und wettbewerbsfähige Produktion für internationale Märkte zu fördern.