Bewohner von Diepkloof in Soweto marschierten zu Eskom-Büros und forderten einen Pauschaltarif von 350 Rand für Strom, da sie die hohen Kosten der Prepaid-Zähler bemängelten. Stromminister Kgosientsho Ramokgopa erkannte die Ausgaben an und bekräftigte das Protestrecht der Bewohner. Eskom erklärte jedoch, dass ein solcher Pauschaltarif nicht machbar sei.
Am Freitag, dem 13. März 2026, protestierten Bewohner von Diepkloof in Soweto gegen die hohen Kosten für Prepaid-Strom, indem sie zu den Eskom-Büros in der Gegend marschierten. Sie reichten ein Memorandum ein, in dem sie einen Pauschaltarif von R350 für ihren Stromverbrauch forderten und sich gegen die Installation smarter Prepaid-Zähler wehrten, die nach Verbrauch abrechnen. Die Bewohner bezeichneten Prepaid-Strom als zu teuer und für einkommensschwache Haushalte untragbar. Stromminister Kgosientsho Ramokgopa reagierte, indem er anerkannte, dass Strom tatsächlich teuer ist. Er betonte, dass Gemeinschaften das Recht haben, ihre Ansichten durch solche Aktionen zum Ausdruck zu bringen, und sagte: „Communities are within their rights to express their views; to galvanize like-minded people, they are expressing their views, it is part of that contribution and a democratic dispensation. People can’t be reprimanded for expressing that. They are feeling the pain. Electricity is very expensive.“ Ramokgopa fügte hinzu, dass die Regierung eine Strompreispolitik entwickelt, die erschwingliche Tarife für einkommensschwache Haushalte anstrebt. Eskom, das staatliche Versorgungsunternehmen, lehnte die Forderung nach einem Pauschaltarif ab. Gauteng-Sprecherin Amanda Qithi erklärte, dass die Abrechnung auf dem Verbrauch basiert, da Haushalte Strom unterschiedlich nutzen. Sie bemerkte: „When you purchase electricity, you purchase a certain amount, and you will use it for that particular period. So, the flat rate is something that is not sustainable, it is something that Eskom cannot implement and the tariffs are approved by Nersa.“ Eskom plant, die Installation der Prepaid-Zähler fortzusetzen. Dieser Protest beleuchtet die anhaltenden Herausforderungen bei der Stromerschwinglichkeit in Südafrika, wo Prepaid-Systeme zur Verbesserung der Einnahmensammlung ausgerollt werden, aber Bedenken hinsichtlich der Kosten ausgelöst haben.