Der schwäbische Autozulieferer Eberspächer baut sein Chinageschäft deutlich aus. CEO Jörg Steins kündigte an, den Anteil des Asiengeschäfts von acht auf 24 Prozent zu steigern. Neue Aufträge für Batteriegehäuse und Abgasanlagen unterstützen das Vorhaben.
Eberspächer verfolgt das Ziel durch neue Kunden und Partnerschaften in China. Das Unternehmen aus Esslingen hat bereits Aufträge für Batteriegehäuse sowie Abgasanlagen für Range-Extender-Fahrzeuge erhalten. Hundert Ingenieure vor Ort entwickeln die entsprechenden Technologien.
Steins betonte, dass das Wachstum maßgeblich über Geschäfte in China gelingen soll. Gleichzeitig sprach Martin Peters von einem klaren Scheitern der ersten Welle deutscher Elektroautos auf dem chinesischen Markt.
Das Unternehmen folgte wie viele andere Zulieferer den deutschen Herstellern in die Volksrepublik. Dort sucht es nun nach neuen Wegen, um das schrumpfende Geschäft wieder anzukurbeln.