Formel-1-CEO Stefano Domenicali hat positive Updates aus den jüngsten Gesprächen mit Max Verstappen über das technische Reglement für 2026 geteilt. Domenicali betonte einen kooperativen Ansatz angesichts der Kritik des Fahrers an den neuen Regeln. Er äußerte die Hoffnung, dass der vierfache Weltmeister dem Sport erhalten bleibt.
Stefano Domenicali, Präsident und CEO der Formel 1, bezeichnete seine Gespräche mit Red-Bull-Fahrer Max Verstappen während eines Interviews in London als konstruktiv. Verstappen hat sich kritisch zum Reglement für 2026 geäußert, dabei Energiespartaktiken wie „Lift-and-Coast“ bemängelt und die Autos nach Tests in Bahrain als „Formel E auf Steroiden“ bezeichnet. Domenicali merkte an, dass Verstappen seine Ansichten nach Diskussionen in Suzuka nun über die angemessenen Kanäle einbringe. „Sie kennen mich, ich respektiere Max sehr. Ich spreche viel mit ihm und er ist natürlich sehr meinungsstark in dieser Hinsicht“, sagte Domenicali. Das Reglement geht auf den Wandel der Automobilindustrie in Richtung Elektrifizierung zurück, mit dem Ziel, Hersteller wie Audi und Honda zu gewinnen. Domenicali betonte, wie wichtig es sei, sich an diesen „Ausgangspunkt“ zu erinnern, und erwartet künftige Änderungen, die den Fokus auf nachhaltige Kraftstoffe und Verbrennungsmotoren legen. Er erinnerte alle Beteiligten daran, dass „der Sport größer ist als jeder von uns, als irgendjemand.“ Bevorstehende Gespräche der Teamchefs am 20. April könnten vor dem Großen Preis von Miami zu Anpassungen führen, wobei umfangreichere Überarbeitungen für 2027 angestrebt werden. Domenicali mahnte davor, einen „negativen Konfrontationskurs“ einzuschlagen, da dies dem Sport keinen Mehrwert biete. Er bekräftigte sein Vertrauen in Verstappens Zukunft in der F1, nannte ihn einen der besten Fahrer und hofft, dass ihn das einzigartige Adrenalin der Serie weiterhin begeistert.