F1-CEO weist Panik über 2026-Regulierungen zurück

Formula-1-CEO Stefano Domenicali hat Teams und Fans aufgefordert, nach den Vorbereitungstests nicht in Panik zu verfallen bezüglich der neuen technischen Regulierungen für 2026. Er versicherte, dass die Änderungen trotz Bedenken von Fahrern wie Max Verstappen zu unglaublichem Rennsport führen werden. Domenicali betonte die Fähigkeit des Sports, Probleme gemeinsam zu lösen.

Die Vorbereitungstests für die Formel-1-Saison 2026 fanden in Barcelona und Bahrain statt, wobei nur die letzte Woche in Bahrain vollständig im Fernsehen übertragen wurde. Während dieser Sessions haben die Teams sich an die neue Technik angepasst, ohne vollständige Wettkampfeinsätze, dennoch tauchten mehrere Bedenken hinsichtlich der Regulierungen auf. Kritiker haben Sicherheitsprobleme bei Startprozeduren und das Potenzial für reduziertes Überholen hervorgehoben. Red-Bulls Max Verstappen bezeichnete den verstärkten Fokus auf die elektrischen Komponenten der Power Units als „anti-racing“-Formel. Die neuen Power Units setzen elektrische Energie schnell ein, was die Autos auf Geraden „super clippen“ lässt. Das erfordert von Fahrern, in Hochgeschwindigkeitskurven zu bremsen, um Batterien aufzuladen, gefolgt von schnellen Gangwechseln unter Volllast, bevor der Verbrennungsmotor allein übernimmt. Auf diese Punkte eingehend, sagte Domenicali den Medien gemäß Autosport: „Ich verstehe nicht, worum es bei all diesem Panikmachen geht. Es wird unglaubliches Racing geben, es wird viel Action geben. Und genau deswegen, wie ich sagte, ist Vorsicht immer Teil meines Stils.“ Er fügte hinzu: „Auf jeden Fall, wenn etwas nicht so ist, wie wir es wollen, denke ich, dass die Glaubwürdigkeit des Sports darin besteht, dass wir uns mit verantwortungsvollen Personen, den Technikern und der FIA hinsetzen können, um Lösungen zu finden. Ich mache mir überhaupt keine Sorgen.“ Zu den ungewohnten Geräuschen der Power Units merkte Domenicali an, dass anspruchsvolle Fans Unterschiede in bestimmten Situationen bemerken könnten, aber „die 99,9 Prozent der Fans werden das nicht spüren, weil es unmöglich ist.“ Er blieb optimistisch und erklärte, dass notwendige Korrekturen gemeinsam im System vorgenommen werden könnten. Mit dem nahenden Saisonauftakt beim Großen Preis von Australien äußerte Domenicali Zuversicht hinsichtlich spannender Rennaktionen auf der Strecke.

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