IndyCar-Fahrer Mick Schumacher äußerte sich zuversichtlich, dass die Formel 1 ihr in die Kritik geratenes Reglement für 2026 verbessern wird, und schloss sich damit den jüngsten Aussagen von F1-CEO Stefano Domenicali an. In einem Interview mit Motorsport.com vor seinem Rennen in Long Beach zog der ehemalige F1-Pilot Parallelen zu früheren Innovationen, wie etwa den Korrekturen am Ground-Effect im Jahr 2022.
Schumacher, Sohn des siebenmaligen F1-Weltmeisters Michael und zuletzt 2022 in der F1 aktiv, gab Entwarnung inmitten der Debatten zu Saisonbeginn über den Fokus des Reglements für 2026 auf elektrische Energie. Diese Neuerung hat zwar Überholmanöver gefördert, aber auch Kritik hinsichtlich Qualifyings und Sicherheit auf sich gezogen – unter anderem nach Oliver Bearmans schwerem Unfall in Suzuka. Im Anschluss an Domenicalis Äußerungen zu möglichen Anpassungen sagte Schumacher: 'Die F1 ist eine kontinuierliche Entwicklung. Sie werden immer hart an jedem Problem arbeiten, auf das sie stoßen, und sie werden es verbessern.' Er betonte, wie die 'Porpoising'-Probleme der Ground-Effect-Autos im Jahr 2022 schnell gelöst wurden, was sie zu den schnellsten Maschinen machte. 'Ich bezweifle nicht, dass sie einen Weg finden werden, das Bestehende zu verbessern und wieder Spaß zu haben', fügte er hinzu. Während er sich auf seinen ersten IndyCar-Einsatz in Long Beach vorbereitet, lobte Schumacher die Historie der F1, sich immer wieder neu zu erfinden, um die Speerspitze des Motorsports zu bleiben.