Französischer öffentlicher Rundfunk sieht sich wiederkehrenden Kritiken ausgesetzt

Die Angriffe auf den französischen öffentlichen Rundfunk haben sich mit der Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission im Herbst 2025 verstärkt. Von der Union des droites pour la République (UDR), verbündet mit dem Rassemblement national (RN), initiiert, prüft die Untersuchung die Neutralität, den Betrieb und die Finanzierung des öffentlichen Dienstes. Wiederkehrende Kritiken umfassen angeblichen ideologischen Bias und überhöhte Kosten.

Der französische öffentliche Rundfunk, gesetzlich mit spezifischen Missionen betraut, sieht sich anhaltenden Kritiken ausgesetzt, die seine Legitimität in Frage stellen. Diese Angriffe haben in den letzten Wochen an Dynamik gewonnen durch die Verfahren der Untersuchungskommission der Nationalversammlung, die im Herbst 2025 vom UDR-Fraktionsverband von Eric Ciotti, verbündet mit dem RN, ins Leben gerufen wurde. Dieses parlamentarische Gremium untersucht die Neutralität, den Betrieb und die Finanzierung dieser steuerfinanzierten Medien. Ein wiederkehrender Vorwurf betrifft das Fehlen von Neutralität. Marine Le Pen, RN-Chefin, erklärte bei CNews, der öffentliche Rundfunk sei „von der Linken und der Farblinken kolonisiert“. In einem Interview mit Le Journal du dimanche im September 2025 fügte sie hinzu: „Ein vom Franzosen finanziertes öffentliches Dienstleistung muss einwandfrei neutral sein, und das ist es nicht.“ Ähnlich warf die RN-Abgeordnete Anne Sicard aus Val-d’Oise den öffentlichen Medien bei jüngsten Anhörungen vor, ihre Partei als „Feind“ zu behandeln. Andere Kritikpunkte heben überhöhte Kosten und unangemessene staatliche Kontrolle hervor, wobei der Artikel diese ohne vollständige Details betrachtet, da er hinter einer Paywall liegt. Diese Debatten unterstreichen die Spannungen um die gesetzlichen Missionen des öffentlichen Rundfunks, die oft missverstanden werden.

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