Die Regierung wurde vor dem High Court in Nairobi verklagt, weil sie angeblich Versicherungsgelder in Höhe von über 20 Milliarden Shilling nicht an die Familien von im Dienst verstorbenen oder verletzten Beamten ausgezahlt hat.
Der Fall wurde von John Gitonga eingereicht, der behauptet, die Regierung habe gegen das Gesetz verstoßen, indem sie keine obligatorische Versicherung abgeschlossen und keine Entschädigung für arbeitsbedingte Todesfälle und Verletzungen gezahlt habe. Zu den Beklagten gehören das Finanzministerium, die Social Health Authority, die Insurance Regulatory Authority und der Public Service Superannuation Fund.
Gitonga schätzt, dass die Regierung 8,4 Milliarden Shilling für Beamte, 3 Milliarden Shilling für Polizei- und Gefängnispersonal sowie mindestens 10 Milliarden Shilling für Lehrer schuldet. Er gibt an, dass sich die Forderungen aus der Berufsunfallversicherung und Entschädigungen gemäß dem Work Injury Benefits Act ergeben.
In seiner eidesstattlichen Erklärung gibt Gitonga an, er sei vor Gericht gegangen, nachdem seine Schwester, eine Angestellte der Teachers Service Commission, im Dienst verstorben sei und ihre Kinder keine Versicherungsleistungen erhalten hätten. Er fordert das Gericht auf, das System für verfassungswidrig zu erklären und die Auszahlung aller ausstehenden Forderungen anzuordnen.