Huduma Kenya hat Pläne angekündigt, an ausgewählten Standorten landesweit Dienstleistungen rund um Rente und Altersvorsorge anzubieten. Die Initiative, die in Zusammenarbeit mit der Retirement Benefits Authority gestartet wurde, folgt auf eine am 29. Juni angekündigte Personalschulung. Derzeit können in den Zentren lediglich Statusabfragen zu Rentenanträgen gestellt werden.
Kenianer werden in Kürze wohnortnah Zugang zu Altersvorsorge- und Rentendiensten erhalten. Dies geht aus einer Erklärung von Huduma Kenya hervor, die auf eine neue Schulung für das Personal der Huduma Zentren folgte. Das Programm, das heute vom Huduma Kenya Sekretariat und der Retirement Benefits Authority (RBA) ins Leben gerufen wurde, befähigt die Mitarbeiter an vorderster Front dazu, Bürger bei der Ruhestandsplanung und zu Leistungen an ausgewählten Standorten landesweit zu beraten, so die Behörde weiter.
Nach Angaben der Agentur absolvieren die Mitarbeiter von Huduma Kenya derzeit eine spezielle Schulung, um Bürger bei Fragen zu Altersversorgungsleistungen unterstützen zu können. Die Ausbildung soll das Personal darauf vorbereiten, grundlegende Beratungsanfragen zu bearbeiten und Kunden innerhalb des Rentensystems entsprechend weiterzuleiten, wie die Agentur mitteilte.
Derzeit können Kenianer in jedem Huduma Zentrum landesweit lediglich den Status ihres Rentenantrags abfragen, haben jedoch keinen Zugriff auf weitere Dienstleistungen. Um andere Services zu nutzen, wie etwa das Beantragen oder den Erhalt von Renten und anderen Altersvorsorgeleistungen, müssen sie die Büros der RBA oder des National Social Security Fund (NSSF) in Nairobi aufsuchen.
Der Schritt ist Teil der Dezentralisierung von Regierungsdienstleistungen durch Huduma Zentren mit dem Ziel, das Netzwerk auf alle 290 Wahlkreise auszuweiten. Nach der vollständigen Umsetzung soll die Initiative die Effizienz der Dienstleistungserbringung steigern und gleichzeitig eine bessere finanzielle Altersvorsorge unter den Kenianern fördern.