Das Ministerium für öffentlichen Dienst hat einen Entwurf für eine One-Stop-Shop (OSS)-Richtlinie vorgestellt, um Huduma Kenya von einem Regierungsprogramm in eine unabhängige gesetzliche Behörde umzuwandeln. Der Vorschlag zielt darauf ab, die Leistungserbringung durch die Beseitigung rechtlicher Lücken und Inkonsistenzen zu stärken. Öffentliche Stellungnahmen können bis zum 13. Mai eingereicht werden.
Das Ministerium für öffentlichen Dienst stellte am Montag, den 27. April 2026, den Entwurf der One-Stop-Shop (OSS)-Richtlinie vor. Die Initiative schlägt vor, die Huduma Kenya Agentur als dauerhafte Einrichtung mit einer soliden rechtlichen Grundlage zu etablieren.
Zu den Kernelementen gehört ein Exzellenzstandard für den Kundenservice, der alle öffentlichen Einrichtungen dazu verpflichtet, einheitliche Maßstäbe für Rechenschaftspflicht und Bearbeitungszeiten zu erfüllen. Zudem wird die vollständige Digitalisierung der Backend-Systeme der Regierung priorisiert, um zu verhindern, dass Bürger Online-Dokumente erneut einreichen müssen.
Die Richtlinie fordert die Ausweitung der Huduma-Zentren auf alle Sub-Counties, über die derzeitigen Standorte an den Hauptsitzen der Countys hinaus. Dies zielt darauf ab, Dienstleistungen näher zu den Menschen in entlegenen Gebieten zu bringen, und beinhaltet Bestimmungen für Menschen mit Behinderungen sowie marginalisierte Gruppen.
Derzeit operiert Huduma Kenya als Programm mit begrenzter rechtlicher Absicherung und ungleichmäßiger digitaler Integration. Der Entwurf führt strengere Rechenschaftspflichten für alle Behörden sowie einen strukturierten Finanzierungsrahmen für die Nachhaltigkeit ein. "Ihre Stimme zählt! Gestalten Sie die Zukunft des öffentlichen Dienstes mit, indem Sie Ihre Kommentare zum Entwurf der OSS-Richtlinie und dem Gesetzentwurf einreichen", teilte Huduma Kenya in einer öffentlichen Bekanntmachung mit.
Eingaben können in Huduma-Zentren oder über ein Formular auf der Huduma Kenya Website bis zum 13. Mai getätigt werden.