Abgeordnete äußern Bedenken, dass 26.220 Säcke mit möglicherweise gesundheitsschädlichem Zucker nach dem Transport von Mombasa nach Nairobi über die SGR auf den kenianischen Markt gelangt sein könnten.
Während einer Sitzung des parlamentarischen Ausschusses für Handel, Industrie und Genossenschaften befragten die Gesetzgeber den amtierenden CEO des Kenya Sugar Board, Jude Chesire, zum Transport der Lieferung. Der Ausschussvorsitzende Benard Shinali forderte eine vollständige Dokumentation zum Schutz der öffentlichen Sicherheit.
Die stellvertretende Vorsitzende Marianne Keitany und der Abgeordnete Anthony Oluoch äußerten die Befürchtung, dass der Zucker bereits ohne die erforderlichen Genehmigungen in Umlauf sein könnte. Sie erinnerten an frühere Fälle, in denen unsichere Waren unerwartet auf den Markt gelangt waren.
Chesire beharrte darauf, dass der Zucker weiterhin unter Polizeischutz in Mombasa stehe und nicht verteilt worden sei. Dokumente zeigen jedoch eine Zollabfertigung am 24. April 2026 sowie die Ankunft der Waggons in Nairobi am 3. Mai 2026.
Die Regierung erklärte, sie habe ein behördenübergreifendes Team gebildet, dem unter anderem das KEBS und die Polizei angehören, um zu verhindern, dass der Zucker auf den Markt gelangt. Die Abgeordneten forderten weitere Einzelheiten zur Lagerung und Überwachung.