Pole-dance in Lübecks Marienkirche wird russische Propaganda

Eine Pole-Dance-Performance in der Lübecker Marienkirche St. Marien hat Aufmerksamkeit von einer dubiosen Website erregt, die Verbindungen zur moskautreuen Orthodoxen Kirche hat. Diese Plattform nutzt das Ereignis als Stoff für russische Propaganda. Dahinter steckt ein systematisches Vorgehen.

In der historischen Marienkirche St. Marien in Lübeck fand kürzlich eine Pole-Dance-Performance statt, die nun international Beachtung findet – allerdings auf unerwünschte Weise. Eine dubiose Website mit engen Verbindungen zur moskautreuen Orthodoxen Kirche hat das Ereignis aufgegriffen und es als Beispiel für westliche Dekadenz dargestellt. Dies dient der russischen Propaganda, um kulturelle Unterschiede zu betonen und Spaltungen zu schüren.

Die Berichte deuten darauf hin, dass es sich nicht um einen isolierten Fall handelt. Stattdessen steckt ein System dahinter, bei dem solche Inhalte gezielt aus dem Westen gesammelt und in russischen Medienkanälen verbreitet werden. Lokale Quellen in Schleswig-Holstein warnen vor der Instrumentalisierung solcher kultureller Ereignisse. Die Performance selbst war Teil eines künstlerischen Programms in der Kirche, doch ihre Nutzung durch ausländische Akteure wirft Fragen zur Sensibilität solcher Veranstaltungen in religiösen Räumen auf.

Bisher gibt es keine offiziellen Reaktionen von der Kirche oder den Veranstaltern. Die Debatte unterstreicht die anhaltende Beeinflussung durch russische Desinformationskampagnen in Europa.

Verwandte Artikel

Police raid in Lübeck: Five suspects arrested for running a network smuggling banned dual-use goods to Russian arms firms via shell companies.
Bild generiert von KI

Fünf verdächtige männer in lübeck inhaftiert wegen russland-geschäfte

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Nach einer Razzia in Lübeck sitzen fünf Männer in Untersuchungshaft, die einem Netzwerk für den Export verbotener Güter nach Russland angehören sollen. Die Behörden werfen ihnen vor, EU-Sanktionen zu umgangen zu haben, indem sie über Scheinfirmen Dual-Use-Waren an russische Rüstungsunternehmen lieferten. Die Geschäfte nahmen nach dem russischen Angriff auf die Ukraine zu.

The Russian Embassy in Seoul has canceled a public event to mark Defender of the Fatherland Day on the fourth anniversary of Russia's war with Ukraine. The decision follows controversy over a banner reading 'Victory will be ours' displayed on the embassy building. South Korean civic activists staged a protest outside the embassy.

Von KI berichtet

Die katholische Kirche in Deutschland hat am Wochenende den Synodalen Weg abgeschlossen, einen Prozess zur Aufarbeitung der Missbrauchskrise. Reformvorschläge zu Gewaltenteilung und Geschlechtergerechtigkeit stießen auf Widerstand konservativer Bischöfe. Bischofskonferenz-Vorsitzender Georg Bätzing betonte, es gehe nicht um innere Beschäftigung mit sich selbst.

Die Stadt Kiel hat einen Online-Dienst für den Kirchenaustritt eingeführt und hält trotz starker Kritik von Christen daran fest. Die Verwaltung wurde für ein werbendes Social-Media-Video und die Möglichkeit des digitalen Austritts angegriffen. Die Kirchen äußern zudem rechtliche Bedenken.

Von KI berichtet

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat angekündigt, dass Deutschland die freigelassenen belarussischen Oppositionellen Maria Kolesnikowa und Viktor Babariko aufnehmen wird. Die beiden wurden am Samstag im Rahmen eines Abkommens mit den USA aus dem Gefängnis entlassen und zunächst in die Ukraine gebracht. Dobrindt betonte das Interesse Deutschlands, die Demokratiebewegung in Belarus zu stärken.

Ein Priester in Västra Götaland, der als "Punk-Priester" bezeichnet wird, hat sich nach einer Beschwerde beim parlamentarischen Ombudsmann (JO) gegen die Gemeinde durchgesetzt. Der Priester wurde von der Diözese nach einer anonymen Beschwerde über Punkmusik und Starkbier in einem Gemeindehaus verwarnt, aber JO kritisiert die Weiterleitung des Hinweises durch die Gemeinde.

Von KI berichtet

Viele Menschen versammelten sich auf dem Sergels torg in Stockholm, um den vierten Jahrestag der großangelegten russischen Invasion in der Ukraine zu begehen. Außenministerin Maria Malmer Stenergard betonte, dass die Sache der Ukraine weiterhin die Schwedens sei und die Unterstützung aus allen Teilen der Gesellschaft komme. Andere Redner, darunter Magdalena Andersson und Björn Ulvaeus, äußerten Trauer, Zorn und Entschlossenheit.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen