Rheinmetall schließt Partnerschaft mit Boeing für Bundeswehr-Drohnen

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat eine Partnerschaft mit Boeing Australia angekündigt, um die Langstrecken-Kampfdrohne MQ-28 Ghost Bat für die Bundeswehr zu entwickeln. Das Unternehmen aus Düsseldorf zielt auf die geplante Beschaffung eines Collaborative Combat Aircraft bis 2029 ab. Der milliardenschwere Auftrag ist Gegenstand einer geheimen Ausschreibung der Bundeswehr.

Rheinmetall teilte am Dienstag mit, eine Kooperation mit Boeing Australia einzugehen. Ziel ist die Entwicklung der MQ-28 Ghost Bat als fertige Lösung für die Bundeswehr-Beschaffung eines Collaborative Combat Aircraft (CCA) bis 2029. „Ziel ist es, die MQ-28 Ghost Bat als ausgereifte Lösung für die geplante Beschaffung eines Collaborative Combat Aircraft (CCA) durch die Bundeswehr bis 2029 anzubieten“, hieß es in einer Mitteilung des Dax-Konzerns.

Die Bundeswehr hatte im vergangenen Jahr eine geheime Ausschreibung für Kampfdrohnen veröffentlicht. Diese Drohnen sollen Tarnkappeneigenschaften haben, knapp unter Schallgeschwindigkeit fliegen, eine Reichweite von mehr als 1000 Kilometern erreichen und mehrere Hundert Kilo Bewaffnung tragen können. Der entscheidende Faktor ist der Zeitplan: Die Systeme sollen bereits 2029 in Dienst gestellt werden.

Der Auftrag ist milliardenschwer und weckt großes Interesse. Zu den Bewerbern gehören Rheinmetall, ein weiteres deutsches Unternehmen in Kooperation mit einem US-Rüstungskonzern sowie das Drohnen-Startup Helsing. Helsing hatte zuvor den Flugzeugbauer Grob für die Ausschreibung erworben.

Verwandte Artikel

Executives at Rheinmetall celebrate record €64 billion order backlog and raised sales forecast in a modern boardroom.
Bild generiert von KI

Rheinmetall meldet rekordauftragsbestand und hebt prognose an

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat für 2025 ein operatives Rekordergebnis gemeldet und die Dividende deutlich erhöht. Der Auftragsbestand erreichte fast 64 Milliarden Euro, getrieben durch den Rüstungsboom. Für 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Umsatzanstieg um 40 bis 45 Prozent.

Die Ausschüsse des Bundestags sollen nächste Woche der Beschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr zustimmen. Trotz Bedenken zur Qualität, zum Preis und zur Beteiligung des US-Investors Peter Thiel plädiert der Verteidigungsausschuss-Vorsitzende Thomas Röwekamp für eine rasche Vergabe. Verteidigungsminister Boris Pistorius teilt die Bedenken und fordert Klärung des Einflusses Thiels.

Von KI berichtet

Das deutsch-amerikanische Start-up Auterion und der ukrainische Rüstungskonzern Airlogix haben in Berlin einen Vertrag zur Produktion von Angriffsdrohnen mit einer Reichweite von 1000 bis 1500 Kilometern unterzeichnet. Der Vertrag wurde in Anwesenheit von Bundeskanzler Friedrich Merz besiegelt. Die Drohnen sollen Ziele tief im russischen Hinterland erreichen können.

Der Panzerhersteller KNDS hat die Erweiterung der Produktion des Radpanzers Boxer in seinem Stammwerk in München-Allach vorgestellt. Es handelt sich um die erste Serienproduktion seit Ende des Kalten Kriegs. CEO Florian Hohenwarter plant weitere Kapazitätserweiterungen für mögliche Großaufträge der Bundeswehr.

Von KI berichtet

Russia has cleared the export of around 300 R-37M ultra-long-range air-to-air missiles to India in a US$1.2 billion deal, according to media reports. Malaysia-based Defence Security Asia said deliveries could begin within 12 to 18 months. The missiles can target Pakistani support planes such as surveillance and refuelling aircraft.

The University of Central Florida maintains an industry partnership with Elbit Systems, Israel's largest drone weapons manufacturer, through its Center for Research in Computer Vision. This collaboration involves funding for technologies like human activity recognition used in unmanned aerial vehicles deployed in Gaza. Student activists are pushing for divestment from such military ties amid broader protests against US support for Israel's actions.

Von KI berichtet

South Korea's leading defense systems company Hanwha Aerospace and game publishing giant Krafton have agreed to jointly develop physical artificial intelligence (AI) technologies and establish a joint venture for commercialization. The partnership combines Hanwha's defense and manufacturing infrastructure with Krafton's AI research and software expertise to build a mid- to long-term cooperation framework. The collaboration is expected to expand into space and aviation sectors over time.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen