Der Sozialausschuss des Senats hat den Gesetzentwurf zum 'Recht auf assistierten Tod' am Mittwoch, 7. Januar, geändert und ihn in 'medizinische Hilfe beim Sterben' umbenannt, um den Zugang auf Patienten am Lebensende einzuschränken. Die Senatoren milderten den ursprünglichen Text der Abgeordneten ab, der ein breiteres Kriterium 'lebensbedrohliche Prognose' verwendete. Diese von Emmanuel Macron zugesagte Initiative wird vom 20. bis 28. Januar in der Sitzung debattiert.
Der Sozialausschuss des Senats hat am Mittwoch, 7. Januar 2026, eine überarbeitete Version des Gesetzentwurfs verabschiedet, der ein Recht auf assistierten Tod schafft. Ursprünglich von der Nationalversammlung am 27. Mai 2025 angenommen, erlaubte das Gesetz den Zugang basierend auf einer 'lebensbedrohlichen Prognose', ohne die verbleibende Lebenserwartung anzugeben. Die Senatoren entschieden sich dafür, diese 'medizinische Hilfe beim Sterben' auf Patienten am allerletzten Lebensende zu beschränken und die Maßnahme umzubenennen, um ihren Umfang einzuengen. nnGleichzeitig hat der Ausschuss geringfügige Änderungen am Gesetzentwurf zum 'gleichberechtigten Zugang zu palliativen Maßnahmen' vorgenommen, der ebenfalls am 27. Mai in der Versammlung verabschiedet wurde. Diese zwei überarbeiteten Texte werden vom 20. bis 28. Januar in der Plenarsitzung im Palais du Luxembourg diskutiert. nnPräsident Emmanuel Macron bekräftigte in seiner Neujahrsansprache am 31. Dezember 2025 sein Engagement und erklärte: 'Wir werden das legislative Werk bis zum Ende führen', wobei er die 'Frage des Lebensendes mit Würde' zu den 'großen Projekten' für 2026 zählte. Der legislative Prozess umfasst eine zweite Lesung in jeder Kammer, ggf. gefolgt von einem gemeinsamen Ausschuss bei Uneinigkeiten, und eine endgültige Abstimmung in der Nationalversammlung. nnDiese Debatte findet inmitten wachsender Reflexionen in Frankreich über Lebensende-Fragen statt, die Würde und Zugang zu Versorgung betonen.