Der Oberste Gerichtshof hat am Freitag die Prüfung der privaten Stromversorgungsunternehmen in Delhi durch den Comptroller and Auditor General ausgesetzt und den Status quo bis zu einer Anhörung am 15. Juli aufrechterhalten. Energieminister Ashish Sood bezeichnete die Anordnung als verfahrensrechtlich und nicht als Urteil in der Sache selbst.
Ein Richtergremium bestehend aus K.V. Viswanathan und Shree Chandrashekhar erließ eine Mitteilung zu einer Petition der Delhi Electricity Regulatory Commission und ordnete an, dass die Angelegenheit dem Chief Justice of India zur Zuweisung an ein zuständiges Gericht vorgelegt wird. Das Gericht setzte zudem eine Anordnung des Appellate Tribunal for Electricity vom 20. April aus, das die DERC-Anweisung für eine CAG-Prüfung aufgehoben und stattdessen die Beauftragung eines beliebigen Wirtschaftsprüfers gefordert hatte. Herr Sood sagte, die vorläufige Anordnung wahre den Status quo, während die rechtlichen Fragen geprüft würden. „Es ist weder ein endgültiges Urteil noch ein Freibrief für die privaten Stromversorgungsunternehmen“, erklärte er. Er fügte hinzu, dass die Aussetzung die sofortige Umsetzung eines Mechanismus verhindere, der die Verbraucher durch die Auflösung von Regulierungsaktiva mit fast 38.500 Crore ₹ an höheren Tarifen belasten könnte.