Der Oberste Gerichtshof wies die Petenten am 23. Juni 2026 an, sich zunächst an das Calcutta High Court zu wenden. Hintergrund ist eine Anordnung in Westbengalen, die den Zugang zu subventionierten Rationen und Ernährungsprogrammen an die Ergebnisse der „Special Intensive Revision“ (SIR) knüpft.
Eine unter dem Vorsitz von Richter B.V. Nagarathna und Richter Joymalya Bagchi tagende Kammer hörte den Fall an. Die Paschim Banga Khet Majoor Samity argumentierte, dass eine Regierungsanordnung vom 4. Juni die Leistungen des öffentlichen Verteilungssystems (Public Distribution System) und der Annapurna Yojana an die Wählerlistenrevisionen im Rahmen der „Special Intensive Revision“ gebunden habe. Die Petenten gaben an, dass diese Verknüpfung 3,5 bis 6 Millionen Menschen betreffen könnte, da ihre Rationenkarten ohne vorherige Anhörung für ungültig erklärt werden könnten. Sie argumentierten, dass solche Klassifizierungen aus wahlbezogenen Prozessen dem National Food Security Act von 2013 fremd seien. Die Kammer stellte fest, dass zunächst geklärt werden müsse, ob der Klagegrund aus der SIR-Revision oder anderen politischen Gründen resultiere. Sie riet den Petenten, sich an das Calcutta High Court zu wenden.