Ubisoft hat in seinem neuesten Geschäftsbericht einen Satz gestrichen, in dem behauptet wurde, dass Monetarisierung Premium-Spiele für Spieler unterhaltsamer macht. Die Änderung erfolgt vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen in dem für Investoren bestimmten Dokument Bedenken hinsichtlich der langen Entwicklungszyklen äußert. Dem Bericht zufolge ist zudem das durchschnittliche Gehalt der Mitarbeiter um 4 Prozent gesunken.
Der vorherige Bericht besagte, dass Monetarisierung es Spielern ermögliche, Avatare zu personalisieren oder schneller voranzukommen. Diese spezifische Formulierung wurde in der neuen Version entfernt, während andere Formulierungen zu Mikrotransaktionen beibehalten wurden.
Der Bericht betont nun die Risiken durch verlängerte Entwicklungszeiten. Es wird darauf hingewiesen, dass solche Zyklen den Hype erschöpfen und Konkurrenten die Möglichkeit geben können, Boden gutzumachen. Als Beispiele werden Skull and Bones sowie Beyond Good & Evil 2 genannt.
Weitere Details zeigen, dass der Anteil der Mitarbeiter unter 30 Jahren auf unter 20 Prozent gesunken ist. Das Dokument erörtert zudem Möglichkeiten, KI in großem Maßstab zu nutzen.