Tim Sweeney beleuchtet Krise und Chancen in der Spieleindustrie

Epic Games CEO Tim Sweeney sprach gestern auf dem State of Unreal-Event über die Herausforderungen im AAA-Spielebereich.

Sweeney beschrieb die Branche als eine Zeit, die sowohl von Krisen als auch von Chancen geprägt ist. Er merkte an, dass viele große Neuerscheinungen zu kämpfen haben, wobei Entwicklungskosten in dreistelliger Millionenhöhe oft nur Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe gegenüberstehen.

Der Manager verwies auf Veränderungen im Spielverhalten, darunter den Trend zu sozialen Erlebnissen, bei denen Freunde gemeinsam entscheiden, was sie spielen. Er zitierte Daten, wonach die fünf meistgespielten Spiele auf der PlayStation in den USA zwischen 2024 und 2025 unverändert blieben.

Sweeney äußerte Bedenken hinsichtlich zentralisierter Plattformen wie Roblox, die seiner Aussage nach mehr als 70 Prozent der Einnahmen von 450 Millionen Nutzern einbehalten könnten. Er thematisierte zudem den Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Spieler durch soziale Medien und andere Dienste.

Mit Blick auf die Zukunft plädierte Sweeney für einen verstärkten Einsatz der Unreal Engine, um vernetzte Spiele zu erstellen und Assets spielübergreifend zu nutzen. Epic plant, dies mit der Unreal Engine 6 zu demonstrieren, die den spielübergreifenden Einsatz von Inhalten wie Fortnite-Skins ermöglichen soll.

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